April-Daten
Erzeugerpreise steigen unerwartet deutlich

Die Erzeuger von Energie, Nahrungsmitteln und anderen gewerblichen Produkten haben ihre Preise im April so kräftig angehoben wie seit gut anderthalb Jahren nicht mehr. Es ist ist die höchste Teuerungsrate seit August 2006.

HB BERLIN. Die Erzeugerpreise stiegen überraschend deutlich um 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Im März hatte sie 4,2 Prozent betragen, im Jahresschnitt 2007 lediglich zwei Prozent.

Größter Preistreiber war Energie. Sie verteuerte sich um durchschnittlich 12,6 Prozent. Dabei zogen die Preise für schweres Heizöl um 54,6 Prozent an, für Diesel um 19,5 Prozent und für Benzin um 5,7 Prozent. Ohne den Energiebereich stiegen die Erzeugerpreise nur um 2,7 Prozent.

Viele Nahrungsmittel verteuerten sich ebenfalls kräftig. Milch und Milcherzeugnisse kosteten 21 Prozent mehr, Käse und Quark sogar 25,6 Prozent mehr. Bei pflanzlichen und tierischen Ölen und Fetten gab es ein Plus von 44,8 Prozent.

Auch im Vergleich zum März zogen die an Hersteller gewerblicher Produkte gezahlten Preise mit 1,1 Prozent stärker als erwartet an. Von Reuters befragte Volkswirte hatten lediglich mit einem Plus von 0,5 Prozent gerechnet. Im Jahresvergleich hatten sie 4,6 Prozent vorausgesagt.

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