April-Daten
US-Hausverkäufe ziehen stark an

Gemischte Konjunkturdaten aus den USA: Während die Neubauverkäufe stark anzogen und sich der Arbeitsmarkt besser entwickelte als erwartet, blieb der Auftragseingang in der Industrie im April hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Dafür wurde der März-Wert nach oben korrigiert.

HB WASHINGTON. Die US-Neubauverkäufe haben im April den stärksten Anstieg seit 14 Jahren verzeichnet. Die Zahl der Verkäufe schnellte im Vergleich zum Vormonat um 16,2 Prozent auf einen saisonbereinigten Jahreswert von 981 000 in die Höhe. Ökonomen hatten im Durchschnitt nur mit einem Anstieg von 0,4 Prozent gerechnet. Wie das US-Handelsministerium am Donnerstag mitteilte, betrug der Wert für März revidiert 844 000 (vorläufig: 858 000) Verkäufe, entsprechend einem Rückgang um 1,4 Prozent (plus 2,6 Prozent) im Vormonatsvergleich.

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen im Rahmen der US-Arbeitslosenversicherung stieg in der Woche zum 18. Mai saisonbereinigt um 15 000 auf 311 000. Volkswirte hatten einen Anstieg um 19 000 erwartet. Für die Vorwoche wurden die Daten um minus 2 000 auf 296 000 (vorläufig: minus 5 000 auf 293 000) revidiert.

Den Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt gab das US-Arbeitsministerium am Donnerstag mit 302 750 (Vorwoche revidiert: 306 250; vorläufig: 305 500) an. Ein Niveau von etwa 300 000 Anträgen deutet nach Einschätzung von Volkswirten auf ein starkes Stellenwachstum hin. In der Woche zum 12. Mai erhielten den weiteren Angaben zufolge 2,529 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung, das war eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 58 000.

Der Auftragseingang für langlebige Güter in den USA stieg im April lediglich um 0,6 Prozent an. Analysten hatten mit einem Anstieg von 1,0 Prozent gerechnet. Allerdings stiegen die Aufträge nach Angaben vom Donnerstag im März um 5,0 Prozent und nicht wie zunächst gemeldet um 3,7 Prozent.

Ohne den sehr schwankungsanfälligen Bereich Transport, in dem etwa Flugzeuge enthalten sind, gab es im April einen Anstieg um 1,5 Prozent. Ohne Rüstungsaufträge ergab sich ein Plus von 0,6 Prozent. Die Bestellungen in der Zivilluftfahrt fielen um gut zehn Prozent, die Aufträge für Militärflugzeuge stiegen dagegen um knapp 20 Prozent.

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