Arbeitslosenquote bleibt bei 5,4 Prozent
US-Arbeitsmarkt ist schwächer als erwartet

Der Stellenzuwachs in den USA ist im September deutlich geringer ausgefallen als von Analysten erwartet. Das Arbeitsministerium erklärte, die jüngsten Wirbelstürme im Südosten der USA könnten den Beschäftigungsaufbau etwas gedämpft haben.

HB WASHINGTON. Die Zahl der Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft erhöhte sich im abgelaufenen Monat um 96 000, wie das Ministerium am Freitag in Washington weiter mitteilte. Analysten hatten mit einem Plus von 148 000 gerechnet. Das Ministerium revidierte den Beschäftigungszuwachs für August auf 128 000 Stellen nach unten von ursprünglich 144 000.

Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen den weiteren Angaben zufolge um 0,03 Dollar auf 15,78 Dollar. Die Prognose hatte hier bei einem Plus von 0,05 Dollar auf 15,82 Dollar gelegen. Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit bleib unverändert bei 33,8 Stunden.

„Der Arbeitsmarktbericht ist eine Enttäuschung“, sagte Chris Rupkey, Chefökonom der Bank of Tokyo-Mitsubishi in New York der Wirtschaftsagentur Bloomberg. „Die Wirtschaft schafft nicht genügend Konsumenten, um das Wachstum anzuheizen.“ Die Regierung argumentiert, dass die Wirtschaft von einer Rezession 2001, den Terroranschlägen und den Firmenskandalen erschüttert wurde und seit langem auf Erholungskurs ist. Im 2. Quartal wuchs das Bruttoinlandsprodukt um 3,3 Prozent auf hochgerechneter Jahresrate. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht in den USA in diesem Jahr von 4,3 Prozent Wachstum aus, im nächsten, auch als Folge der hohen Ölpreise, von 3,5 Prozent.

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