Arbeitslosigkeit soll leicht zurückgehen
Bundesregierung senkt Wachstumsprognosen

Die Bundesregierung hat ihre Wachstumsprognose für Deutschland wie erwartet leicht gesenkt.

HB BERLIN. Grund für die Abwärtskorrektur sei der Anstieg der Energiepreise insbesondere beim Rohöl, teilte Bundeswirtschaftsminister Wolfgang Clement (SPD) am Freitag mit. Das Bruttoinlandsprodukt werde in diesem Jahr um 0,8 Prozent und 2006 um 1,2 Prozent wachsen, geht aus der am Freitag in Berlin veröffentlichten Herbstprojektion hervor. Im Frühjahr war die Bundesregierung noch von 1,0 und 1,6 Prozent ausgegangen. Die Prognosen für beide Jahre entsprechen dem Herbstgutachten der sechs führenden Forschungsinstitute.

Die Arbeitslosigkeit wird laut Projektion im nächsten Jahr leicht zurückgehen und die Erwerbstätigkeit leicht ansteigen. Bei der Zahl der Erwerbstätigen wird ein Zuwachs von 85 000 in diesem Jahr und von 230 000 im nächsten Jahr erwartet. Die gesamtwirtschaftliche Eckwerte der Bundesregierung bilden die Grundlage für die Steuerschätzung am 2. und 3. November und für die Beratungen im Finanzplanungsrat.

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