Arbeitsmarkt
Ökonom preist Babypause statt Arbeitslosigkeit

Lieber Windeln wechseln als arbeitslos herumsitzen: Angesichts der immer schlechteren Lage auf dem Arbeitsmarkt hat der Präsident des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Ulrich Blum, junge Familien zum Kinderkriegen aufgerufen.

HB BERLIN. „In der Krise wird die Erwerbstätigkeit erheblich sinken. Warum nutzen wir dies nicht familienpolitisch, in dem sich junge Paare jetzt den Kinderwunsch erfüllen?“, sagte Blum der „Bild“-Zeitung.

Blum erklärte, es müsse darum gehen, in der Krise ein Zukunftspaket zu schnüren. Der IWH-Präsident sprach sich in diesem Zusammenhang für mehr Unterstützung werdender Eltern durch den Staat aus. So müsse unter anderem der Kündigungsschutz für denjenigen Elternteil verbessert werden, der weiterhin einen Arbeitsplatz habe.

„Die finanziellen Risiken müssen verringert werden“, forderte Blum. „Bei Jobverlust oder freiwilliger Aufgabe des Jobs sollte es zum Beispiel einen besseren Kündigungsschutz für den anderen berufstätigen Partner geben“, meinte der Wirtschaftsforscher. „Das könnte zusätzliche Sicherheit geben, den Partner zur Babypause in der Krise motivieren.“

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