Arbeitsmarkt
US-Arbeitslosenquote fällt auf 4,7 Prozent

Der US-Arbeitsmarkt hat sich im August robust entwickelt, die Zahl der geschaffenen Stellen blieb allerdings ein wenig hinter den Erwartungen zurück. Der Euro fiel unmittelbar nach Veröffentlichung der Zahlen zum Dollar, US-Aktienkurse legten zu.

HB WASHINGTON. In den USA sind im August erneut vergleichsweise wenige neue Stellen geschaffen worden. Die am Freitag vorgelegten Daten sind ein weiteres Anzeichen dafür, dass die US-Notenbank die Zinsen in den USA nicht weiter erhöhen muss.

Die Zahl der Arbeitsplätze außerhalb der Landwirtschaft legte im vergangenen Monat um 128 000 zu nach plus 121 000 im Vormonat, wie das Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit 120.000 neuen Stellen gerechnet. Die auf einer anderen Erhebung basierende Arbeitslosenquote sank im August auf 4,7 Prozent, nachdem sie im Juli überraschend auf 4,8 Prozent gestiegen war. Die Stundenlöhne stiegen von Juli auf August um lediglich 0,1 Prozent.

„Der Bericht signalisiert keine wirtschaftliche Schwäche, zeigt aber gleichzeitig, dass sich die Fed zurückhalten kann“, sagte Chefvolkswirt Richard Yamarone von Argus Research. Die Finanzmärkte messen einer Zinserhöhung bei der Fed-Sitzung am 20. September nur noch eine Wahrscheinlichkeit von etwa zwölf Prozent bei, wie Zinsfutures signalisieren.

„Es waren ziemlich perfekte Zahlen“, beschrieb Stephen Massocca von Pacific Growth Equities den Arbeitsmarktbericht. „Er war nicht so stark, dass die Fed wieder ran muss, aber auch nicht so schwach, dass man sich über die Wirtschaft Sorgen machen muss. Wir brauchen moderates Wachstum, und das haben wir bekommen.“

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