Arbeitsmarktbericht
US-Wirtschaft baut weniger Stellen ab

Nach den BIP-Zahlen ist auch der neue US-Arbeitsmarktbericht besser ausgefallen als erwartet. In den von Rezessionsängsten geplagten USA sind im April weniger Stellen abgebaut worden als erwartet. Die Daten unterstützen die Hoffnung, dass die Finanzkrise die amerikanische Wirtschaft nicht so stark beutelt wie befürchtet.

HB WASHINGTON. Der Arbeitsmarktbericht fiel mit einem minus von 20 000 Jobs besser aus als von Analysten mit einem Stellenrückgang von 80 000 im Schnitt erwartet. Zugleich revidierte das US-Arbeitsministerium am Freitag das Minus des Vormonats nach oben auf 81 000.

Zunächst war ein Rückgang von 80 000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft gemeldet worden. Die Arbeitslosenquote fiel auf 5,0 Prozent von 5,1 Prozent.

Die Entwicklung am Arbeitsmarkt ist entscheidend für die Konsumausgaben, die wiederum gut zwei Drittel der Wirtschaftsleistung in den USA ausmachen.

Die Zahlen sorgten auch für Impulse an den Märkten. Nach der Vorlage der Daten baute der Dax seine Gewinne am Freitag aus. Der Leitindex stieg um 1,5 Prozent auf 7069 Punkte und folgte damit den Terminkontrakten auf die großen US-Börsenindizes. Auch dem Dollar kamen die Daten zugute, die deutlich besser als erwartet ausfielen. Entsprechend fiel der Euro unter 1,54 Dollar von 1,5480 Dollar unmittelbar vor Veröffentlichung der Arbeitsmarktdaten.

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Die Daten unterstützen die Hoffnung, dass die Finanzkrise die amerikanische Wirtschaft nicht so stark beutelt wie befürchtet. Schon die jüngste Schätzung zum BIP gab Anlass für Optimismus. Demnach ist die US-Wirtschaft im ersten Quartal stärker als erwartet gewachsen ist. Danach stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) auf das Jahr hochgerechnet um 0,6 Prozent. Das entspricht dem Wachstum im vierten Quartal 2007.

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