Auch hohe Steigerungsraten beim Import
Ausfuhren nach Osteuropa kräftig gestiegen

Für den deutschen Außenhandel bleiben Osteuropa und Asien die stärksten Wachstumsmärkte. Die Exporte in die zehn neuen Beitrittsländer stiegen im Februar, zwei Monate vor der EU-Osterweiterung, Vergleich zum Vorjahresmonat um 10,8 Prozent auf 4,9 Milliarden Euro.

HB WIESBADEN. Auch die Einfuhren aus Osteuropa legten im Februar kräftig zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Montag mitteilte. Die EU-Beitrittsländer verkauften Waren im Wert von 5 Milliarden Euro nach Deutschland, 13,8 Prozent mehr als im Februar 2003. Den größten Anteil hatten Polen und die Tschechische Republik.

Ähnliche hohe Steigerungsraten gab es im Handel mit Asien. Die Ausfuhren nach China erhöhten sich um 17,8 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro. Aus China kamen Importe im Wert von 2,2 Milliarden Euro, was einem starken Plus von 21,3 Prozent entspricht. Nach Japan gingen deutsche Exporte im Wert von 1,1 Milliarden Euro, 15,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Einfuhren aus Japan stiegen in ähnlicher Größenordnung. Weiter rückläufig ist dagegen der Handel mit den USA. Im Februar wurden Waren „made in Germany“ für 5,1 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten ausgeführt, 5,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Importe sanken um 9,7 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro.

Insgesamt exportierten deutsche Unternehmen im Februar Waren im Wert von 56,6 Milliarden Euro, 5,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Die 15 EU-Länder bleiben mit Abstand die wichtigsten Abnehmerländer für deutsche Produkte. Die Exporte in die EU erreichten im Februar 32 Milliarden Euro, 6,1 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die deutschen Einfuhren summierten sich im Februar auf insgesamt 44,5 Milliarden Euro, was einem Plus von 3,2 Prozent entspricht. Aus den EU-Ländern kamen Waren im Wert von 22,6 Milliarden Euro nach Deutschland (plus 1,3 Prozent).

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