Auftragseingang und Immobilienmarkt
US-Konjunkturdaten sorgen für Erleichterung

In den USA sind die Auftragseingänge für langlebige Güter im März weniger stark als vorhergesagt gesunken. Zudem standen so wenig Häuser zum Verkauf wie seit über 45 Jahren nicht mehr.

HB WASHINGTON. Die Aufträge seien um 0,8 Prozent zum Vormonat gefallen, teilte das Handelsminsterium am Freitag in Washington mit. Volkswirte hatten zuvor mit einem Rückgang von 1,5 Prozent gerechnet. Im Februar waren die Auftragseingänge noch um revidiert 2,1 Prozent (zuvor plus 3,4) gestiegen.

Ohne Berücksichtigung der schwankungsanfälligen Aufträge für Transportgüter sank der Wert um 0,6 Prozent zum Vormonat. Hier hatten die befragten Experten einen Rückgang um 1,2 Prozent erwartet. Im Vormonat waren die Aufträge ohne Transporte um 2,0 Prozent (zuvor plus 3,9) geklettert.

Die Immobilienkrise trieb die Hauskäufer in den USA im März zur Zurückhaltung. Die Zahl der verkauften Eigenheime gab um 0,6 Prozent nach, wie das Handelsministerium am Freitag mitteilte. Im Jahresvergleich brachen die Verkäufe sogar um 30,6 Prozent ein.

Der Schätzung zufolge wurden aufs Jahr hochgerechnet 356 000 Neubauten verkauft. Volkswirte hatten mit 340 000 Häusern gerechnet. Das Ministerium revidierte zugleich seine Schätzung für Februar auf 358 000 von 337 000. Zugleich ging aber auch die Zahl der Häuser, die zum Verkauf stehen, mit 5,2 Prozent so stark zurück wie seit mehr als 45 Jahren nicht mehr.

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