August-Daten
Hypothekenkrise verdirbt US-Verbrauchern die Laune

Die Stimmung unter den US-Verbrauchern hat sich im August wie erwartet abgekühlt. Die Finanzmarktturbulenzen und die anhaltenden Sorgen über die Hypothekenkrise verdarben vielen Amerikanern die Laune. Doch das soll sich bald wieder ändern.

HB WASHINGTON. Nach dem höchsten Stand seit fast sechs Jahren im Vormonat hat das Verbrauchervertrauen in den USA im August einen deutlichen Rückschlag erlitten. Wie der Conference Board am Dienstag mitteilte, fiel der Index des Verbrauchervertrauens auf 105,0 Punkte. Damit wurde die Prognose von Volkswirten bestätigt. Für den Vormonat war zunächst ein Wert von 112,6 ausgewiesen worden, der nun auf 111,9 korrigiert wurde.

Der Index für die Erwartungen wurde für August mit 88,2 (Vormonat revidiert: 94,4; vorläufig: 94,8) angegeben. Der Index für die Einschätzung der gegenwärtigen Situation verringerte sich auf 130,3 (Vormonat revidiert: 138,3; vorläufig: 139,2). „Eine Abschwächung des Wirtschaftsumfeldes und der Arbeitsmarktlage haben das Verbrauchervertrauen in diesem Monat belastet“, erklärte die Herausgeberin der Studie, Lynn Franco. Zusätzlich dürften die Finanzmarktturbulenzen und die anhaltenden Sorgen über die Hypothekenkrise einen negativen Einfluss ausgeübt haben.

Doch trotz der ungünstigeren Bedingungen und der jüngsten Verwerfungen zeigten sich die Konsumenten zuversichtlich, betonte Franco. Die gegenwärtigen Indexstände deuteten auf eine weitere Expansion der Wirtschaft in den nächsten Monaten.

Das Institut befragt jeden Monat 5000 US-Haushalte nach ihrer Einschätzung der derzeitigen Konjunkturlage und der Aussichten für die kommenden sechs Monate.

Der Dax machte nach den genau im Rahmen der Erwartungen ausgefallenen Daten zum US-Verbrauchervertrauen kurzfristig ein paar Punkte wett. Händler hatten im Vorfeld die Befürchtung geäußert, die Lage am US-Immobilienmarkt könnte noch stärker belasten.

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