Konjunktur
Ausblick: Die Konjunkturdaten der Woche aus der Eurozone im Überblick

Bei den in der Eurozone in der Woche von 26. bis 30. September zur Veröffentlichung anstehenden Konjunkturdaten werden die Stimmungsindikatoren im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen.

dpa-afx FRANKFURT. Bei den in der Eurozone in der Woche von 26. bis 30. September zur Veröffentlichung anstehenden Konjunkturdaten werden die Stimmungsindikatoren im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. Der Ausgang der Bundestagswahl in Deutschland, sowie die hohen Rohölpreis dürften hier belastend gewirkt haben, heißt es bei Volkswirten.

Allgemein wird daher ein Rückgang des deutschen ifo-Geschäftklimas im September erwartet. "Der Wahlergebnis hat zu anhaltender Verunsicherung über die Fortsetzung oder Intensivierung des Reformkurses geführt", heißt es bei der Dekabank. Dies geschehe in einem Umfeld in dem die Rohölpreisprognosen nach oben revidiert worden seien und die Hurrikanschäden in den USA zu Beeinträchtigungen führen. Eine Belastung erwartet die Experten vor allem bei den Geschäftserwartungen. Auch bei dem von der GfK erhobenen Verbrauchervertrauen erwartet angesichts der politischen Pattsituation und der hohen Benzinpreise die HVB Group einen Rückgang.

Arbeitsmarktdaten DÜRften Sich Laut HVB EintrÜBEN

Die am Donnerstag zur Veröffentlichung anstehenden Arbeitsmarktdaten dürften nach Ansicht der HVB sich eintrüben. Das Ende der Feriensaison (Bayern und Baden-Württemberg) sollte zu einem Rückgang der unbereinigten Arbeitslosenzahl führen. Allerdings dürfte er geringer ausgefallen sein als in den entsprechenden Vorjahresmonaten. Die liege vor allem an der Einbeziehung von ehemaligen Sozialhilfeempfängern aus so genannten Optionskommunen in die Statistik. Saisonbereinigt dürfte die Arbeitslosenzahl daher nach fünf Rückgängen in Folge gestiegen sein.

Die Daten der Geldmenge (M3) dürften nach Einschätzung von Hsbc Trinkaus & Burkhardt ein starkes Geldmengenwachstum von 8,1 Prozent signalisieren. Die EZB hatte sich denn auch hinsichtlich der Gelemengenentwicklung "mittel- bis längerfristig" besorgt gesorgt. Bei der für Freitag angekündigten Schnellschätzung des Harmonisierten Verbraucherpreisindex für die Eurozone sei erneut mit einem Wert zu rechnen der über des von der EZB anvisierten Niveaus von rund 2,0 Prozent liegen dürfte. Der Energiepreisanstieg dürfte auch im September für den Großteil des Zuwachses verantwortlich sein.

^ Prognose Vorperiode

Montag 26. September

Deutschland Verbraucherpreise September Monatsvergleich +0,1 +0,1 Jahresvergleich +2,3 +1,9

Deutschland September vorläufige Hvpi Monatsvergleich +0,1 +0,2 Jahresvergleich +2,4 +1,9

Dienstag 27. September

10.00 Uhr Deutschland ifo September Geschäftsklimaindex 94,1 94,6 Erwartungsindex 94,6 95,4 Lageindex 94,0 93,8

10.00 Uhr Eurozone August Geldmenger M3 Jahresvergleich +8,1 +7,9 Dreimonatsdurchschnitt +7,9 +7,6

Eurozone August Kredite an privater Sektor Jahresvergleich +8,4 +8,2

Mittwoch 28. September

8.00 Uhr Deutschland Oktober GfK Konsumklima 2,9 3,4

8.45 Uhr Frankreich September Geschäftsklima 99 101 (Juli) Produktionserwartungen -27 -25 (Juli) (Für den Monat August wurde noch kein Wert erhoben)

9.30 Uhr Italien September Geschäftklimaindex 86,8 87,5

Donnerstag 29. September

8.45 Uhr Frankreich Juli Erzeugerpreise Monatsvergleich +0,4 +0,4 Jahresvergleich +2,4 +2,9

Frankreich August Erzeugerpreise Monatsvergleich +0,4 n/a Jahresvergleich +2,8 n/a

9.00 Uhr Spanien vorläufig Verbraucherpreise September Hvpi Jahresvergleich +3,5 +3,3

9.55 Uhr Deutschland September Arbeitslosenzahl (bereinigt) -15,000 -12,000 Arbeitslosenquote (bereinigt) 11,6 11,6

Freitag 30. September

10.00 Uhr Eurozone vorläufig September Hvpi +2,4 +2,2 Eurozone Sept Wirtschaftsstimmung 97,4 97,3 (Juli) Eurozone Sept Industrievertrauen -9 -8 (Juli) Eurozone Sept Verbrauchervertrauen -15 -15 (Juli)

8.40 Uhr Frankreich September Verbrauchervertrauen -30 -30 (Juli)

8.45 Uhr Frankreich August Arbeitslosenquote 9,9 9,9

8.50 Uhr Frankreich Q2 GDP (3. Schätzung) Quartalsvergleich +0,1 +0,4 (Erstschätzung: +0,1 gg Vorquartal)

10.00 Uhr Italien August Erzeugerpreise Monatsvergleich +0,5 +0,3 Jahresvergleich +3,7 +3,6

11.00 Uhr Italien vorläufig September Verbraucherpreise Monatsvergleich +0,2 +0,2 Jahresvergleich +2,2 +2,0

Italien vorläufig September Hvpi Monatsvergleich +0,6 -0,3 Jahresvergleich +2,3 +2,1

(alle Daten in Prozent)°

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