Auswirkungen der Finanzkrise
Auch HWWI senkt Wachstumsprognose

Noch ein Dämpfer: Wie bereits einige andere Forschungsinstitute senkt auch das Hamburgische Weltwirtschaftsinstitut (HWWI) seine Konjunkturprognose für das laufende Jahr.

HB BERLIN. „Wir werden die Wachstumsprognose auf unter 1,5 Prozent reduzieren, unsere ursprüngliche Annahme von 1,7 Prozent Plus ist nicht mehr zu halten“, sagte HWWI-Konjunkturchef Michael Bräuninger der „Berliner Zeitung“. Der hohe Ölpreis, die Konjunkturschwäche in den USA sowie der gestiegene Eurokurs und die damit eingetrübten Exportaussichten machten dies nötig, zitierte das Blatt Bräuninger weiter. Zusätzlich schlage die Finanzkrise in den USA auf die Stimmung in der Wirtschaft.

Vor dem HWWI hatte bereits am Dienstag das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) und das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) ihre Prognose um 0,2 Punkte gesenkt. Das IMK rechnet nun nur noch mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in diesem Jahr von 1,3 Prozent nach 2,5 Prozent 2007. Das IWH geht von 1,5 Prozent aus. Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) hielt dagegen an seiner Wachstumsprognose von 1,7 Prozent fest.

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