Banken reagieren
Griechen-Wirtschaft schrumpft und schrumpft

Die Griechenland-Krise verschärft sich. Die Wirtschaft ist erneut stark geschrumpft – das achte Quartal in Folge. Deutsche Banken befürchten das Schlimmste und spielen schon mal eine Pleite des Krisenstaats durch.
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Griechenland kommt nicht aus der tiefen Rezession heraus. Die Wirtschaft des Landes schrumpfte zwischen April und Juni um 6,2 Prozent zum Vorjahresquartal, wie das Statistikamt Elstat am Montag mitteilte. Bereits Anfang des Jahres war die Konjunktur um 6,5 Prozent eingebrochen. Regierungschef Antonis Samaras hatte jüngst angekündigt, die Wirtschaft könnte 2012 um mehr als sieben Prozent schrumpfen.

Erstmalig war die griechische Wirtschaftsleistung Ende 2008 zurückgegangen, sie konnte sich jedoch ab Mitte 2010 etwas stabilisieren. Ab Herbst 2010 ging es dann wieder stetig bergab.

Griechenland hängt am Finanztropf seiner Euro-Partner und des Internationalen Währungsfonds und kämpft trotz mehrerer Rettungspakete weiter gegen die Staatspleite. Finanzexperten der sogenannten Troika aus EU, IWF und Europäischer Zentralbank kehren im September nach Griechenland zurück, um zu prüfen, ob der Staat seine Reformzusagen als Gegenleistung für die Finanzhilfen einhält. Davon hängt ab, ob gut 30 Milliarden Euro für Griechenland freigegeben werden.

Die deutschen Banken bereiten sich derweil detailliert auf eine mögliche Pleite Griechenlands und den Austritt des Landes aus dem Euro vor. Schon seit Monaten wappne sich die Kreditwirtschaft für diesen möglichen Fall, berichten Berater, die die Banken dabei begleiten, der Zeitung "Die Welt" vom Montag. Viele seien gut vorbereitet. "Die großen Banken haben alle längst ihre Hausaufgaben gemacht", sagt Bernd Richter, Partner und Bankenexperte bei der Beratungsfirma Capco. In ihren Schubladen lägen schon detaillierte Pläne, was im Fall der Fälle zu tun wäre.

Die ersten Institute hätten schon "vor 12 oder 18 Monaten angefangen, sich ernsthaft Gedanken über dieses Szenario zu machen", sagte Richter. Bei kleinen und mittelgroßen Häusern sehe es oft anders aus. "Banken der zweiten und dritten Reihe haben häufig noch keine detaillierten Vorbereitungen für einen Griechenland-Austritt getroffen", sagte Richter.

Auch Daniel Kapffer, Partner bei Accenture, sieht die deutsche Kreditwirtschaft insgesamt gut gerüstet. "Aber es gibt auch Häuser, die sich darauf verlassen, dass ein Griechenland-Austritt politisch nicht opportun ist und deshalb nicht kommen wird."

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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  • also macht euch mal keine sorgen um griechenland, momentan macht dieses ach so gebeutelte land geschlossen urlaub, bis weit nach dem 15 august !!! schulferien sind eh drei monate und die caffees sind brechend voll und es drängeln sich die porsches und sündhaftteuren bmw motorräder durch die strassen, die supermärkte sind voll und das fleisch wird kiloweise gekauft, von welch einer krise redet ihr eigentlich ???

    manoli/githion

  • Was könnten wir nicht alles erreichen und vor allem - in welcher Geschwindigkeit(!!), wenn wir

    • Einen ganzen Monat lang das Auto stehen liessen
    • Einen ganzen Monat lang unser Geld komplett abheben würden
    • Einen ganzen Monat lang jeden Montag zu einer Montagsdemo auf den nächsten größeren Rathausmarkt gingen


    • Die Benzinpreise würden in Nullkommanix sinken.
    • Die derzeitige Euro-Rettungspolitik hörte schlagartig auf.
    • Die Politiker und Abgeordneten würden auf das Volk hören.

  • Das ist nicht ganz richtig. Es wird nicht gebaut und es geht so gut wie niemand in ein Restaurant, außer an hohen Feiertagen vielleicht. Es wird nur das Nötigste eingekauft und keine größere Ausgabe mehr getätigt. Man tankt für 10 € und repariert den Wagen nur notdürftig bis gar nicht. Der Wirtschaft geht es wirklich schlecht. Die Leute halten ihr gebunkertes Geld zusammen, solange es eben geht. Und die, die kein gebunkertes Geld haben, lassen sich von Nachbarn und von der Kirche helfen. Der Zustand ist UNMÖGLICH, und das seit nun 2einhalb Jahren. Niemand investiert hier, kein Grieche und erst recht kein Ausländer. Erst müssen die Probleme gelöst werden, und das heißt: GR braucht endlich wieder eine eigene Währung!

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