Baubeginne und Baugenehmigungen
Widersprüchlicher Trend am US-Immobilienmarkt

Die Zahl der Wohnbaubeginne ist in den USA im Oktober so stark gestiegen wie seit acht Monaten nicht mehr. Die Zahl der Baugenehmigungen - ein Barometer für den künftigen Häuserbau - brach hingegen auf das tiefste Niveau seit 14 Jahren ein.

HB WASHINGTON. Im Vergleich zum September nahm die Zahl der Wohnbaubeginne auf das Jahr hochgerechnet um drei Prozent auf 1,229 Millionen Häuser zu, wie das Handelsministerium am Dienstag mitteilte. Volkswirte hatten im Schnitt mit nur 1,170 Millionen Häusern gerechnet.

Die Zahl der erteilten Baugenehmigungen fiel stärker als erwartet um 6,6 Prozent auf 1,178 Millionen, womit das niedrigste Niveau seit Juli 1993 markiert wurde. Hier hatte die Prognose auf ein Minus von 4,8 Prozent gelautet. Im Vormonat war ein Rückgang von 4,6 Prozent verzeichnet worden. Da die Baugenehmigungen als Vorläufer für die Baubeginne fungieren, dürfte sich deren Abwärtstrend trotz des Anstiegs im Oktober fortsetzen, sagten Beobachter.

Die Krise am US-Häusermarkt im Zuge steigender Zinsen und sinkender Immobilienpreise hat viele Hypothekenanbieter ins Straucheln gebracht und war damit der Auslöser der Turbulenzen an den internationalen Finanzmärkten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%