Beige Book
US-Wirtschaft ist weiter gewachsen

Die US-Wirtschaft ist der Notenbank Fed zufolge in den ersten beiden Monaten 2006 weiter gewachsen. Zwar hätten viele Unternehmen von einem „generellen Preisdruck“ auf der Input-Seite berichtet, doch auf die Verbraucherpreise habe der Druck nicht durchgeschlagen.

HB WASHINGTON. Im Einzelhandel hätten die Preise nur geringfügig angezogen, hieß es in dem am Mittwoch veröffentlichten Konjunkturbericht „Beige Book“. Im Zusammenhang mit den hohen Erzeugerpreisen nannte der Bericht wiederholt die Energiepreise, aber auch die Preise für Asphalt und Zement seien geklettert. Der Druck durch die Lohnkosten habe sich kaum verändert.

Die Betriebe des Verarbeitenden Gewerbe meldeten ein fortgesetztes Wachstum im Januar und Februar, geht aus dem „Beige Book“ zudem hervor. In den meisten Distrikten habe eine gute Nachfrage nach industriellen Gütern geherrscht.

Hingegen habe sich die Situation am Häusermarkt gemischt dargestellt, abhängig vom Marktsegment und von der örtlichen Lage, hieß es. Insgesamt habe sich aber die Dynamik abgeschwächt und auch Preissteigerungen gingen langsamer vonstatten.

Das Wirtschaftswachstum sei in den meisten Bezirken moderat oder stetig verlaufen. Der Arbeitsmarkt habe fast allerorten angezogen. Aus vielen Sektoren und fast allen Bezirken sei ein Mangel an gut ausgebildetem Personal gemeldet worden. Daraus resultierten hohe Lohnsteigerungen.

Den Bericht erstellte dieses Mal die Fed des Bezirks Chicago auf Basis von Daten Daten von vor dem 6. März.

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