„Beige Book“
US-Wirtschaft laut Fed weiter verlangsamt

Im „Beige Book“ der US-Notenbank Fed überwiegen die negativen Nachrichten: Der Arbeitsmarkt und die Konsumausgaben blieben schwach, hieß es am Mittwoch im jüngsten Bericht zur Lage der US-Wirtschaft. Vom Markt für Wohnimmobilien gibt es ebenfalls keine positiven Nachrichten und auch die Inflationsgefahr steige weiter.

HB WASHINGTON. Das Wachstum in den USA hat sich im Sommer abgeschwächt, wie die amerikanische Notenbank in ihrem jüngsten Konjunkturbericht feststellt. Zugleich belasteten steigende Preise Wirtschaft und Privathaushalte, hieß es in dem Bericht. Damit gibt es zunehmend Hinweise auf Inflationsgefahren. Fast alle zwölf Regionalbanken der Fed meldeten für ihren Bereich zudem eine Kaufzurückhaltung der Konsumenten.

Auch auf dem Markt für Wohnimmobilien gibt es der Fed zufolge keine Besserung. Zum Teil habe sich die Situation sogar verschlechtert. Notenbankpräsident Ben Bernanke glaubt nach eigenem Bekunden aber nicht, dass es zu einer Stagflation kommen wird – also einer Mischung aus schwacher Konjunktur und hoher Inflation.

Schon im letzten Beige Book Mitte Juni hatte es geheißen, die US-Verbraucher würden unter starken Kostenanstiegen bei Energie und Lebensmittel leiden.

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