Beschaffung von nötigem Kapital
Bernanke drängt die Banken

US-Notenbankchef Ben Bernanke hat die Banken zur aktiven Beschaffung des von ihnen benötigten Kapitals aufgefordert. Dies helfe nicht nur der Gesamtwirtschaft, sondern ermögliche auch den Unternehmen, neuen Gewinnmöglichkeiten zu nutzen.

HB CHICAGO. Trotz anhaltender Turbulenzen am Finanzmarkt gebe es bereits positive Anzeichen dafür, dass Banken und andere Finanzinstitutionen die nötigen Schritte für eine Rückkehr zur Normalität ergriffen, sagte Bernanke am Donnerstag auf einer Konferenz in Chicago. Die Fähigkeit vieler Finanzinstitutionen, sich aus verschiedenen Quellen Kapital zu verschaffen, habe ihn ermutigt. Die Turbulenzen an den Finanzmärkten hätten die Notwendigkeit von großzügigen Kapitalpolstern verdeutlicht.

Rückblickend sei klar, dass es Probleme auf jeder Stufe der Kredit-Kette gegeben habe, sagte Bernanke. Auch das laxe Risikomanagement bei den Finanzunternehmen habe zu den Kreditturbulenzen beigetragen. Die Regulierungsbehörden bemühten sich nun um eine verstärkte Offenheit der Banken, um Transparenz und Marktdisziplin zu steigern.

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