Bessere Konjunktur
Großhändler sind gut im Geschäft

Die deutschen Großhändler haben im Juli weniger Umsatz gemacht als im Juni. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verkaufte die Branche allerdings mehr und profitierte damit von der besseren Konjunktur.

HB BERLIN. Die Branche verkaufte preisbereinigt (real) 4,7 Prozent und nominal 7,8 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. „Ausschlaggebend für die gute Großhandelskonjunktur sind die starke Investitionsgüternachfrage und zunehmend auch die steigenden Konsumausgaben“, erklärte der Präsident des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA), Anton Börner.

Fünf der sechs Großhandelsbranchen erzielten sowohl nominal als auch real höhere Umsätze als vor einem Jahr. „Der Investitionsgüterhandel hat Hochkonjunktur“, erklärte Börner. Der Handel mit Maschinen, Ausrüstungen und Zubehör verzeichnete das größte Plus der Großhandelsbranchen und verkaufte real über 21 Prozent mehr als im Juli 2005. Real setzte lediglich der Großhandel mit landwirtschaftlichen Grundstoffen und lebenden Tieren weniger um als vor einem Jahr. Hier verzeichneten die Händler ein Minus von 2,1 Prozent.

In den ersten sieben Monaten dieses Jahres setzten die Großhändler nominal 7,5 Prozent und real 4,2 Prozent mehr um als im Vergleich zum Vorjahr. Es gibt nach den Worten Börners jedoch Anzeichen, dass das Branchenwachstum in den kommenden sechs Monaten an Kraft verlieren könnte. Die Branche verkaufte im Juli real 0,9 Prozent und nominal 1,3 Prozent weniger als im Vormonat.

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