Bildung von Wechselkursen: US-Finanzminister gegen Interventionen

Bildung von Wechselkursen
US-Finanzminister gegen Interventionen

US-Finanzminister John Snow hat am Montag abermals die Rolle freier Marktkräfte bei der Bildung von Wechselkursen hervorgehoben und seine ablehnende Haltung gegenüber Interventionen an den Devisenmärkten bekräftigt.

HB WASHINGTON. Auch der Dollar werde seine Stärke nicht durch Eingriffe von Notenbanken in den Devisenhandel nicht zurückerlangen, sagte Snow am Montag vor Finanzministern der US-Bundesstaaten in Washington. Interventionen sollten deshalb auf ein Minimum beschränkt bleiben. „Wir favorisieren einen starken Dollar, aber der Wert von Währungen wird am besten durch offene Märkte im Wettbewerb ermittelt“, sagte er. „Keine Währung kann stark sein, ... wenn sie künstlich durch Interventionen hoch gehalten wird,“ fügte er hinzu.

Zugleich bekräftigte Snow die Forderung an den US-Kongress, das Steuersenkungsprogramm der Regierung von Präsident George W. Bush vom vergangenen Sommer dauerhaft festzuschreiben, weil dieses sonst zum Ende des Jahrzehnts auslaufe. „Ich bin sicher, wenn wird das tun (die Steuersenkung festschreiben), werden wird weiterhin ein ungewöhnlich starkes Wachstum der US-Wirtschaft für etliche Jahre haben“, erklärte Snow.

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