BIP 2003 um 8,5 Prozent gewachsen: Chinas Wirtschaft startet durch

BIP 2003 um 8,5 Prozent gewachsen
Chinas Wirtschaft startet durch

Die Erholung der Weltwirtschaft wirkt auch der chinesischen Wirtschaft als Motor. Dazu kamen noch massive in- und ausländischer Investitionen. Insgesamt ist die chinesische um 8,5 % und damit so stark wie seit sechs Jahren nicht mehr gewachsen. Davon profitierte auch die Wirtschaft Südkoreas.

HB PEKING. „Die Steuereinnahmen sind um 20,3 % gestiegen, während das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 8,5 % gewachsen ist“, sagte der Chef der chinesischen Steuerbehörde, Xie Xuren, am Dienstag. Die Regierung in Peking und Analysten hatten angesichts starker Daten während der vergangenen Monate zu Industrieproduktion, Export und Investitionen mit einer entsprechenden Expansion der Gesamtleistung der chinesischen Wirtschaft gerechnet. Im dritten Quartal hatte das Wachstum eine aufs Jahr hochgerechnete Rate von 9,1 % und im Jahr 2002 von acht Prozent erreicht. Die offiziellen Wachstums- und andere Wirtschaftsdaten will das chinesische Statistikamt am 20. Januar veröffentlichen.

Zu dem kräftigen Wachstum trugen massive Investitionen ausländischer Firmen in einem Gesamtbetrag von 47 Mrd. Dollar in den ersten elf Monaten 2003 bei. Darüber hinaus gab auch der chinesische Staat in den ersten elf Monaten nahezu 30 % mehr als im Vorjahr für Anlageinvestitionen aus, vor allem für Infrastrukturprojekte wie Straßen und Brücken. Zudem verhalf die wieder auflebende Weltwirtschaft China zu einem Exportwachstum von fast 35 % auf 438 Mrd. Dollar.

Vom kräftigen Wachstum Chinas profitierte auch die Wirtschaft Südkoreas, die ihre Ausfuhren in das Nachbarland im vergangenen Jahr um 50 % steigerte. Das BIP Südkoreas dürfte nach Schätzungen von Finanzminister Kim Jin Pyo 2004 mit einer Rate von 6,5 % nach schätzungsweise 2,9 % im Jahr 2003 wachsen.

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