BIP-Prognose erhöht
Wirtschaft der Euro-Zone gewinnt an Schwung

Der Aufschwung in der Euro-Zone zieht nach Einschätzung der EU-Kommission stärker an als bisher erwartet. Für die zwölf Länder der Eurozone rechnet die EU-Kommission im gesamten Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 1,9 Prozent.

BRÜSSEL. Die EU-Behörde rechnet inzwischen im 1. Quartal mit einem Wirtschaftswachstum im Vergleich zu den drei Monaten zuvor in der Spanne von 0,4 bis 0,9 Prozent. Auch im 2. und 3. Quartal soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in der gleichen Größenordnung wachsen. Die Europäische Statistikbehörde Eurostat bestätigte unterdessen in Luxemburg eigene Angaben vom Februar, wonach das Wachstum in der Euro-Zone sich Ende 2005 deutlich abschwächte. Das BIP legte im 4. Quartal 2005 um 0,3 Prozent zu. In den zwölf Länder der Eurozone war das BIP im 3. Quartal des vergangenen Jahres noch um 0,7 Prozent im Vergleich zur Vorperiode gestiegen. In der gesamten EU der 25 Staaten betrug das Wachstum im Schlussquartal ebenfalls 0,3 Prozent nach 0,7 Prozent zuvor. Für die zwölf Länder der Eurozone rechnet die EU-Kommission im gesamten Jahr mit einem Wirtschaftswachstum von 1,9 Prozent. Für die gesamte EU werden inzwischen 2,2 Prozent angenommen. Für Deutschland werden 1,5 Prozent erwartet.

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