BIP-Zahlen
Deutschland und Frankreich drücken Wachstum der Euro-Zone

Spanien und Portugal sind die neuen Wachstumsstars der Euro-Zone. Unterm Strich jedoch stagnierte die Wirtschaft im Euroraum im zweiten Quartal. Das lag vor allem an den drei größten Volkswirtschaften.
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DüsseldorfDie Wirtschaft in der Euro-Zone hat im Frühjahr überraschend nur stagniert. Vor allem eine Flaute in den drei größten Volkswirtschaften sorgte dafür, dass das Bruttoinlandsprodukt im Währungsraum zwischen April und Juni auf dem Niveau des Vorquartals verharrte, wie das Statistikamt Eurostat am Donnerstag mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten mit einem Plus von 0,1 Prozent gerechnet. In Deutschland schrumpfte die Wirtschaft überraschend um 0,2 Prozent und damit so stark wie seit gut einem Jahr nicht mehr.

Das Statistische Bundesamt wandte dabei erstmals die Regeln des „Europäischen System der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung“ (ESVG) von 2010 an. Insgesamt ist dadurch das BIP-Niveau um etwa 80 Milliarden Euro gestiegen. Der Rückgang im Vergleich zum Vorquartal erklärt sich dadurch, dass alle BIP-Zahlen bis 1991 nach oben revidiert und auf die neue Berechnungsmethode umgestellt wurden.  

Von der Nachrichtenagentur Reuters befragte Ökonomen hatten im Schnitt mit einer Stagnation gerechnet. Im ersten Quartal war die Wirtschaft noch um (revidiert) 0,7 Prozent gewachsen und hatte vor allem am Bau vom milden Winter profitiert.

„Der Rückgang war etwas deutlicher als erwartet“, sagte Holger Sandte von Nordea. „Auch für das dritte Quartal sieht es derzeit nicht nach viel Schwung aus.“ Das Deutsche Institut für Wirtschaftsförderung (DIW) warnte. „Die wohl rückläufigen Ausrüstungsinvestitionen weisen auf erste Bremsspuren aufgrund der geopolitischen Krisen hin“, sagte DIW-Experte Simon Junker.

Da die Exporte weniger stark stiegen als die Importe, dämpfte der Außenhandel insgesamt die Konjunktur, wie die Statistiker erklärten. „Daneben gingen die Investitionen insbesondere in Bauten deutlich zurück.“ Dagegen hätten die privaten Verbraucher und die öffentlichen Haushalte ihren Konsum jeweils etwas gesteigert. Für Commerzbank-Ökonom Jörg Krämer ist der Rückgang des BIP im Wesentlichen ein Baueffekt. „Wegen des milden Winters wurden große Teile der Bauproduktion ins erste Quartal vorgezogen, zulasten das zweiten Quartals“, so Krämer in einer ersten Analyse.

Ohne diesen Effekt hätte es im Frühjahr ein Wachstum von 0,2 Prozent gegeben. „Ich sehe keine Rezessionsgefahr. Der Leitzins ist viel zu niedrig für Deutschland, das entfacht das Wachstum“, sagte Krämer. „Das ist nur eine Delle.“

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  • Was sogar im Ausland diskutiert wird, wird hier verschwiegen. Die Industrie-Investitionen sind zurückgegangen, weil die Unternehmen keine sichere Energieversorgung in Deutschland sehen. In D gehen z.Z. nur 17% des BIPs in Investitionen, üblich (und im Ausland aktuell auch gemessen) sind 21%. Man investiert nicht mehr in neue Fabriken, da die bei der nächsten Flaute eh abgestellt werden müssen. Also geht man nach USA, vielleicht auch nach Polen. Und das macht sich zunächst subtil, aber bald deutlich stärker merkbar im gesamten BIP bemerkbar.
    Und so was steht nicht in einer Wirtschaftszeitung!?
    Gute Nacht, Deutschland!

  • Da müssen sich dann in Zukunft Frankreich und Deutschland noch mehr an die Öko-Sozialistische Marschroute Prostituieren und auf den Kriminellen Weg der sog. Erneuerbaren Energiemafia (Energiewende per perfiden und asozialen EEG) aufspringen. Damit auch morgen das Abzocken der Gesellschaft und die Vernichtung der wertschöpfenden Industrie (Kraftwerks) Arbeitsplätze weitergehen kann. Die Schmuggler des EE-Virus einer Grün-Sozialistsichen Ideologie werden schon dafür sorgen, dass Europa weiter verarmt und in sozialen Unruhen endet.

  • D ist für alle Hochqualifizierten ein Paradies.
    Das Geld liegt auf der Staße ... man muss sich dazu allerdings bücken, was bei Fettleibigkeit nicht möglich ist. Diese lassen sich das Geld dann von der Arge bringen.

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