Brüssel etwas zuversichtlicher: Wirtschaft in Euro-Land zieht an

Brüssel etwas zuversichtlicher
Wirtschaft in Euro-Land zieht an

Laut EU-Kommission ist im zweiten Halbjahr 2003 in Euro-Land die Konjunkturwende gelungen. Für das 4. Quartal des zurückliegenden Jahres werde mit einem Wirtschaftswachstum in der Spanne von 0,3 % bis 0,7 % gerechnet. Dies sei eine etwas zuversichtlichere Annahme als noch im Dezember, teilte die EU-Behörde am Donnerstag in Brüssel mit.

HB BRÜSSEL/LUXEMBURG. Damals war mit einem maximalen Plus von 0,6 % gerechnet worden. Für das 1. Quartal des laufenden Jahres erwartet die Kommission ebenfalls einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von höchstens 0,7 %.

Die europäische Statistikbehörde Eurostat bestätigte unterdessen für das 3. Quartal 2003 (gegenüber den drei Vormonaten) ein Wachstum von 0,4 %. Im 2. Quartal hatte es in den zwölf Ländern mit der Euro-Währung noch ein Minus von 0,1 % gegeben. Spitzenreiter im 3. Quartal war Olympia-Ausrichter Griechenland mit einem Plus von 1,8 %. Nachzügler war Portugal mit einem Minus von 0,5 %. Dänemark, das bisher nicht den Euro einführte, schloss mit einem Minus von 0,2 % ab.

In der gesamten EU mit 15 Staaten wuchs das BIP im 3. Quartal um 0,4 %. Im Vergleich zum dritten Quartal 2002 ergibt sich ein Wachstum von 0,3 % in der Eurozone und 0,6 % in der gesamten Europäischen Union. Ganzjahreszahlen wurden weder von der Kommission noch von Eurostat mitgeteilt.

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