Bruttoinlandsprodukt
Deutsche Wirtschaft verliert an Schwung

Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich im dritten Quartal mehr als halbiert. Das BIP stieg von Juli bis September um 0,3 Prozent im Vergleich zum Frühjahr. Positiv entwickelten sich aber die Investitionen.
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BerlinDie Konjunktur in Deutschland hat nach dem starken Frühjahr wie erwartet wieder an Schwung verloren. Das Bruttoinlandsprodukt wuchs von Juli bis September nur noch um 0,3 Prozent im Vergleich zum Frühjahr, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte. Im zweiten Quartal gab es wegen Nachholeffekten nach dem langen Winter noch ein Plus von 0,7 Prozent. Zu Jahresbeginn hatte Europas größte Volkswirtschaft stagniert.

Für das Wachstum in den Sommermonaten sorgte ausschließlich die robuste Binnennachfrage. „Die Konsumausgaben von privaten Haushalten und Staat waren etwas höher als im Vorquartal“, schrieben die Statistiker. Außerdem wurde sowohl in Ausrüstungen wie Maschinen als auch in Bauten mehr investiert. Dagegen bremste der Außenhandel die Konjunktur: Während die Importe weiter zulegten, zeigten die Exporte „wenig Dynamik“.

Aus Sicht des Chefvolkswirts der Commerzbank, Jörg Krämer, liegen die Zahlen im Rahmen der Erwartungen. „Die Wirtschaft wächst nicht mehr ganz so schnell wie im zweiten Quartal, das durch wetterbedingte Nachholeffekte beim Bau sehr stark ausgefallen war,“ sagte Krämer. Positiv sei, dass die Unternehmen jetzt das zweite Quartal in Folge mehr investiert hätten. Die anderthalbjährige Phase rückläufiger Investitionen scheine nun überwunden zu sein.
Auch für Carsten Brzeski bewegen sich die Zahlen im Rahmen der Erwartungen. „Nach dem starken zweiten Quartal ist Deutschland wieder zu einem Wachstum zurückgekehrt, das seinem Potenzial entspricht,“ sagt er.


Für das laufende vierte Quartal rechnet das Bundeswirtschaftsministerium wieder mit einem höheren Tempo. „Wir erwarten ein Wachstum von knapp einem halben Prozent“, sagte Staatssekretär Bernhard Heitzer. Trotzdem wird es den Wirtschaftsweisen zufolge im Gesamtjahr nur zu einem Plus von 0,4 Prozent reichen. 2014 sollen es dann 1,6 Prozent sein.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Bruttoinlandsprodukt: Deutsche Wirtschaft verliert an Schwung"

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  • die zahlen sind gewürfelt genauso wie der steingart seine bücher zum teil ghostwrieten läßt und den hammer schwingt

    also halblang....

    trotz ausfall der FTD verliert das HB unter dem zauberer steingart weiter an auflage

    scheffe macht halt zuviel wind auch um seine person.

  • Lustig wie SCHIZOPHREN DIE DEUTSCHEN MITTLERWEILE BEREITS SIND!!

    Oder sollte das einem doch mehr Angst machen?!

  • Kaum zu glauben, noch keine 24 Stunden und schon wurden die überbezahlten Lobbyisten der Wirtschaftsweisen widerlegt.
    Frau Merkel wird das natürlich berücksichtigen. Wem glaubt die jetzt eigentlich?

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