Bruttoinlandsprodukt stieg im ersten Quartal nur noch um 3,5 Prozent
US-Wirtschaft hat an Fahrt verloren

Die US-Wirtschaft ist im ersten Quartal 2005 langsamer gewachsen als noch Ende 2004. Die noch schlechteren Prognosen bestätigten sich aber nicht.

HB WASHINGTON. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der weltgrößten Volkswirtschaft stieg im Auftaktquartal mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 3,5 Prozent nach 3,8 Prozent im vierten Quartal 2004. Das teilte das Wirtschaftsministerium am Donnerstag in Washington mit. Grund für die Wachstumsverlangsamung zum Vorquartal waren dem Ministerium zufolge die geringeren Ausgaben der Verbraucher und Unternehmen.

Analysten hatten im Schnitt mit einer Abschwächung auf 3,6 Prozent gerechnet. In einer ersten Schätzung hatte das Ministerium ein Plus von 3,1 Prozent angegeben.

Allerdings ergab sich ein geringeres Importwachstum als in der ersten Schätzung: Das Plus bei den Einfuhren wurde von 14,7 Prozent auf 9,1 Prozent revidiert. Dies wirkt sich positiv auf das BIP aus, da die Einfuhren bei der Berechnung dieser Kenngröße abgezogen werden.

Der für die Inflationsentwicklung in den USA wichtige Preisindex auf Basis der Konsumausgaben stieg um 2,2 Prozent und wurde damit nicht revidiert. Im Vorquartal hatte er um 1,7 Prozent zugelegt. Dieser Index ist für die US-Notenbank Fed ein zentraler Inflationsindikator.

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