Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken
Keine Trendwende bei Firmenpleiten erwartet

Nach Ansicht des BVR dürfte sich die Zahl der Firmenpleiten in Deutschland wegen der anhaltenden Wachstumsschwäche auch im laufenden Jahr nahezu auf Rekordniveau bewegen.

HB BERLIN. „Auch in diesem Jahr ist keine Wende zum Besseren zu erwarten“, erklärte der Bundesverband der Deutschen Volks- und Raiffeisenbanken (BVR) am Mittwoch in seinem jüngsten Konjunkturbericht. Die Unternehmensinsolvenzen dürften nach 39 213 im vorigen Jahr auch 2005 wieder bei rund 39 000 liegen. „Für einen spürbaren Rückgang bleiben die konjunkturellen Auftriebskräfte zu schwach ausgeprägt.“ Eine durchgreifende Belebung der Binnenkonjunktur sei nicht in Sicht.

Das Wirtschaftswachstum werde mit rund einem Prozent zwar über den Raten von 2001 bis 2003 liegen. „Der Konjunktur fehlt es aber nach wie vor an Dynamik um in einen selbst tragenden Aufschwung einzumünden.“ Dies wäre aber Voraussetzung für eine Trendwende bei den Insolvenzen.

Seit 1992 hätten sich die Firmenpleiten in Ostdeutschland mehr als versechsfacht, im Westen verdreifacht, schrieben die BVR-Experten. Obwohl die Zahl der Insolvenzen im Osten seit zwei Jahren insgesamt abnehme, seien ostdeutsche Firmen noch immer eher von einer Insolvenz bedroht als westdeutsche.

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