Anschläge würden Konjunktur hart treffen
Terror-Angst in der Wirtschaft wächst

In der deutschen Wirtschaft wächst die Angst vor Terror-Anschlägen. Jeder zweite Top-Manager rechnet damit, dass es hier zu Lande in absehbarer Zeit zu ähnlichen Anschlägen wie in Madrid kommt, zeigt der Handelsblatt Business-Monitor, eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Psephos unter 791 Führungskräften im Auftrag des Handelsblatts und der Unternehmensberatung Droege & Comp.

DÜSSELDORF. Insgesamt 51 % der Manager halten Attentate im Ausmaß wie in Madrid in Deutschland für "sehr" (6 %) oder "eher wahrscheinlich" (45 %), berichtet das Handelsblatt in seiner Freitagsausgabe. Am 11. März hatten in Madrid vermutlich arabische Terroristen vier Pendlerzüge in die Luft gesprengt und 191 Menschen getötet.

Ähnliche Anschläge in Deutschland würden nach Ansicht vieler Führungskräfte die deutsche Konjunktur hart treffen: 47 % der Befragten rechnen damit, dass solche Attentate sehr starke (11%) oder eher starke (36 %) negative Folgen für die wirtschaftliche Entwicklung haben würden. Noch zum Jahreswechsel 2003/2004 hatten die deutschen Top-Manager die Terrorismusgefahr deutlich zurückhaltender eingeschätzt. Damals sahen nur 35% der im Business-Monitor befragten Top-Manager in neuen Anschlägen ein sehr hohes oder hohes Risiko für ihre eigenen unternehmerischen Aktivitäten im laufenden Jahr.

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