Bsuiness-Monitor
Die Euphorie der Manager lässt nach

Trübe Aussichten für den Standort Deutschland? Eine aktuelle Umfrage des Handelsblatt Business-Monitors ergab, dass immer mehr heimische Führungskräfte in naher Zukunft nicht mit besseren Bedingungen rechnen. Dennoch gibt es auch gute Nachrichten.

doh FRANKFURT. Die Zahl der Führungskräfte in Deutschland, die in den kommenden zwölf Monaten mit besseren Standortbedingungen rechnen, hat sich deutlich verringert. Sie sank im August das dritte Mal in Folge und ist mit zwölf Prozent so klein wie seit Dezember 2002 nicht mehr. Das signalisiert der Handelsblatt Business-Monitor, eine Umfrage des Psephos-Instituts im Auftrag des Handelsblatts und der Unternehmensberatung Droege & Comp. unter knapp 800 Top-Managern.

Eine Ursache für die schwindende Euphorie dürften die Turbulenzen auf den Finanzmärkten sein. Vier von zehn Managern befürchten, dass sich die Krise nachteilig auf die Realwirtschaft durchschlagen werde. Auch das ergab die Umfrage.

Immer noch bildet die Gruppe der zufriedenen Wirtschaftslenker allerdings eine Mehrheit: Zwei Drittel erwarten, dass die Standortbedingungen in den kommenden zwölf Monaten „gleich gut bleiben“ – das sind mehr, als jemals seit Beginn der Umfrage im März 1999 gezählt wurden.

Wie hoch das Ausgangsniveau ist, zeigt das Urteil der Top-Manager über die aktuellen Standortbedingungen: Mit 86 Prozent schätzt eine ähnlich große Mehrheit wie im Juni die Bedingungen positiv ein.

Dass der Aufschwung trotz leicht nachlassender Zuversicht anhalten dürfte, deuten die Investitions- und Beschäftigungspläne der Wirtschaftselite an: 40 Prozent wollen in den kommenden zwölf Monaten mehr investieren, nur sechs Prozent weniger. Ebenso 40 Prozent wollen zusätzliche Mitarbeiter einstellen, während nur elf Prozent die Zahl ihrer Beschäftigten senken wollen.

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