Exklusiv-Umfrage: So viel Personalaufbau war selten

Exklusiv-Umfrage
So viel Personalaufbau war selten

Der Aufwärtstrend auf dem deutschen Arbeitsmarkt wird sich in den kommenden zwölf Monaten noch verstärken: Eine Umfrage im Auftrag des Handelsblatts unter Führungskräften ergab, dass die bereitschaft der Unternehmen zu Neueinstellungen hier zu Lande derzeit so groß ist wie im Boomjahr 2000.

doh DÜSSELDORF. Die Kernergebnisse der Studie: Vier von zehn Unternehmen in Deutschland wollen zusätzliche Mitarbeiter einstellen. Knapp die Hälfte der deutschen Unternehmen will die Zahl ihrer Beschäftigten zudem konstant halten, nur zwölf Prozent wollen die Zahl ihrer Mitarbeiter verringern.

Für die exklusive und repräsentative Umfrage im Auftrag des Handelsblattes und der Unternehmensberatung Droege und Comp. hat das Marktforschungsunternehmen Psephos in der Zeit vom 24. Januar bis 7. Februar knapp 800 Führungskräfte in Deutschland befragt.

Der Wirtschaftsaufschwung in Deutschland hatte sich bereits im vergangenen Jahr auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar gemacht. Ein Beleg dafür ist die laut Bundesbank seit Jahresbeginn 2006 kontinuierlich steigende Zahl sozialversicherungspflichtig Beschäftigter. Zuletzt sank die Zahl der registrierten Arbeitslosen auf den niedrigsten Januar-Stand seit sechs Jahren. 4,25 Mill. Menschen suchten einen Job.

Ausschlaggebend für die 2007 weiter zunehmende Einstellungsbereitschaft ist der Handelsblatt-Umfrage zufolge sowohl das Anziehen des Inlands- als auch des Auslandsgeschäftes: Beides hat die Hälfte der Unternehmen mit Plänen für eine Personalaufstockung nach eigenen Angaben dazu veranlasst, zusätzliche Mitarbeiter einzustellen. Für gut ein weiteres Drittel ist dagegen allein die Belebung des Inlandsgeschäftes ausschlaggebend.

Von der Einstellungsbereitschaft der deutschen Unternehmen wird vor allem der hiesige Arbeitsmarkt profitieren: Knapp 70 Prozent wollen ihre neuen Stellen ausschließlich oder zu mehr als 90 Prozent im Inland schaffen. Dagegen planen gerade einmal drei Prozent der Unternehmen Neueinstellungen fast ausschließlich im Ausland.

Der Umfang der zusätzlichen Einstellungen beträgt größtenteils (bei knapp zwei Dritteln der Firmen) ein bis fünf Prozent der heutigen Mitarbeiterzahl. Gut ein Viertel will die heutige Mitarbeiterzahl um fünf bis zehn Prozent erhöhen. Das gilt für alle Unternehmengrößen.





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