Handelsblat-Business-Monitor
Manager ohne Präferenz für Union-Kanzlerkandidat

In der Frage, welcher Unionspolitiker die CDU/CSU als Kanzlerkandidat in die nächste Bundestagswahl 2006 führen sollte, zeichnet sich bei den Top-Managern aus deutschen Unternehmen nach einem Bericht des Handelsblatts (Donnerstagausgabe) kein klares Meinungsbild ab.

HB DÜSSELDORF. Laut dem aktuellen Handelsblatt-Business Monitor, einer repräsentativen Umfrage unter deutschen Führungskräften, rangieren die CDU-Vorsitzende Angela Merkel (28 %) und der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (27 %) gleichauf. Nicht weit dahinter liegt aber bereits der hessische Ministerpräsident Roland Koch mit 23 %. Und nicht wenige (18 %) würden sich für einen ganz anderen Kandidaten, zumindest für keinen von den dreien, erwärmen können.

Von dieser Warte ist also das Rennen in der Union um die Spitzenkandidatur offen - ganz anders als vor der letzten Bundestagswahl 2002, als eine große Mehrheit der Führungskräfte die Nominierung von CSU-Chef Stoiber zum Kanzlerkandidaten begrüßt hatte. Für die Oktober-Erhebung des Business-Monitors wurde in der Zeit vom 9. bis 24. Oktober 2003 vom Hamburger Meinungsforschungsinstitut Psephos ein repräsentatives Panel von 806 Führungskräften telefonisch befragt.

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