Handelsblatt Business-Monitor
Führungskräfte loben Schröders Außenpolitik

Oft wurde Gerhard Schröder (SPD) als „Kanzler der Bosse“ bezeichnet. Deutsche Top-Manager rechnen dem noch amtierenden Regierungschef nach sieben Jahren Kanzlerschaft allerdings kaum wirtschaftspolitische Erfolge zu.Das hat der Handelsblatt Business-Monitor ergeben.

doh DÜSSELDORF. Dafür hat das Hamburger Psephos-Institut in der Zeit vom 20. Oktober bis 3. November 2005 im Auftrag des Handelsblatts und der Unternehmensberatung Droege & Comp. 805 Führungskräfte in einer repräsentativen Erhebung befragt. Mit Blick auf die Arbeitsmarktpolitik meint nur jeder siebte (14 Prozent) Top-Manager, dass der Sozialdemokrat sich Verdienste um Deutschland erworben habe. Ebenso wenige gestehen ihm in der Gesundheitspolitik Erfolge zu. Dass sich Schröder in der Finanzpolitik Ansehen erworben hat, meinen sogar nur vier Prozent der befragten Top-Manager.

In der Außenpolitik hat sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) aus Sicht der befragten Spitzenkräfte mit seinem rot-grünen Kabinett dagegen sehr große Verdienste erworben. Dieser Meinung sind mehr als zwei Drittel (69 Prozent) der deutschen Top-Manager. Mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Befragten gibt dem noch bis Ende des Monats amtierenden Regierungschef zudem Pluspunkte in der Innen- und Sicherheitspolitik.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%