Handelsblatt Business-Monitor
Megatrend Klimaschutz

Den am Wochenende veröffentlichten Bericht des Weltklimarates kommentierte Ban Ki Moon mit drastischen Worten. Die schlimmsten Szenarien darin seien so „angsterregend wie in einem Science-Fiction-Film“, sagte der sonst eher besonnene Uno-Generalsekretär. Auch Unternehmen reagieren mittlerweile auf die Schreckensmeldungen – und wittern dabei Geschäftschancen.

DÜSSELDORF Die weltweite Debatte um Klima- und Umweltschutz hat Auswirkungen auf Geschäftspolitik und Strategien deutscher Unternehmen. Das zeigt der aktuelle Handelsblatt Business-Monitor, eine Befragung von 805 Entscheidern, die vom Handelsblatt und der Düsseldorfer Unternehmensberatung Droege & Comp. in Auftrag gegeben wird.

40 Prozent der Top-Manager äußerten, dass Klimaschutz ihre Geschäftspolitik bereits beeinflusse, weitere 16 Prozent sprachen sogar von einer starken Beeinflussung. Vor allem Großunternehmen sehen Klima- und Umweltschutz bereits jetzt als Teil ihrer Strategie: Bei den Managern aus Firmen mit mehr als 500 Mitarbeitern lagen die genannten Werte bei 46 und 22 Prozent.

Für die Strategiewechsel in Firmen gibt es mehrere Gründe: Zum einen schreibt der Staat in vielen Bereichen Schritte zum Umweltschutz vor und greift damit in die Ausrichtung ein. Zunehmend größer wird aber auch der öffentliche Druck auf Unternehmen, ihren Beitrag zum Klimaschutz zu leisten.

Denn die Prognosen etwa zu den Folgen eines ungebremsten Ausstoßes von Treibhausgasen werden immer deutlicher: Durch den Temperaturanstieg komme es zu Überschwemmungen, Hitzewellen und Austrocknungen, heißt es in dem am Wochenende veröffentlichten Bericht des Weltklimarats. Uno-Generalsekretär Ban Ki Moon wählte ungewohnte Worte: "Die schlimmsten Szenarien sind so angsterregend wie in einem Science-Fiction-Film."

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