Handelsblatt-Business-Monitor
Unternehmen setzen verstärkt auf Ost-Export

41 % der deutschen Top-Manager planen nach einer Handelsblatt-Umfrage in den kommenden ein bis zwei Jahren neue Märkte im Ausland zu erschließen.

HB DÜSSELDORF. Laut dem aktuellen Handelsblatt-Business-Monitor, einer regelmäßigen repräsentativen Umfrage unter deutschen Führungskräften, stehen dabei nicht die "alten" Märkte (Euro-Zone, Europa, Nordamerika) im Vordergrund, sondern die künftigen EU-Mitglieder in Ost-Mittel-Europa, China sowie Russland und die übrigen GUS-Staaten. Auf das "Reich der Mitte" wollen sich insbesondere die exportstärksten Unternehmen konzentrieren.

Bei drei Vierteln (75 %) der Firmen, die erwägen, in absehbarer Zeit neue Absatzmärkte ins Visier zu nehmen, soll dies durch Einrichtung eines Vertriebs vonstatten gehen. Ein Viertel (25 %) will Produktionsstätten im Ausland errichten, und ein gutes Zehntel (11 %) will sich durch Fusionen, Zukäufe bzw. Übernahmen ein neues Standbein für den eigenen Export verschaffen. Je größer das Unternehmen, umso stärker die Tendenz, in fremden Märkten neue Fabriken zu bauen.

Die Entwicklung der deutschen Exporte in den kommenden zwölf Monaten wird positiv beurteilt: Die Hälfte (50 %) der Führungskräfte rechnet hier mit Steigerungen. 30% erwarten einen Zuwachs um bis zu 5%, 14% um bis zu 10%, und 6% gehen sogar von noch höheren Zuwachsraten aus.

Für die Oktober-Erhebung des Handelsblatt Business-Monitors wurden in der Zeit vom 9. bis 24. Oktober 2003 vom Hamburger Meinungsforschungsinstitut Psephos 806 Führungskräfte telefonisch befragt.

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