Handelsblatt Business-Monitor
Wirtschaft hat vielversprechende Pläne

Die deutsche Wirtschaft strotzt vor Selbstbewusstsein. Die Unternehmen sind zufrieden mit dem hiesigen Standort, zuversichtlich für die Entwicklung in den kommenden Monaten, wollen investieren und zusätzliche Beschäftigte einstellen. Das sind die Kernaussagen des Handelsblatt Business-Monitors.

FRANKFURT. Die exklusive Umfrage des Handelsblatts und der Unternehmensberatung Droege & Comp. unter knapp 800 Managern zeigt, dass die deutsche Wirtschaft erneut Widerstandskraft gegen die seit Monaten im Trend steigenden Öl- und Nahrungsmittelpreise, den hohen Euro und die Finanzkrise beweist. Schon im ersten Quartal hatte die größte Volkswirtschaft der Euro-Zone für eine Überraschung gesorgt und war um 1,5 Prozent im Vorquartalsvergleich gewachsen.



Dass die Unternehmen trotz dieser Risiken so positiv gestimmt sind, erklärt sich der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW), Michael Hüther, mit in den letzten Jahren erarbeiteten Gewinnen aus dem Strukturwandel. "Das industrielle Herz der deutschen Wirtschaft bietet genau das, was auf den Weltmärkten nachgefragt wird", sagt er. Die Robustheit sorge dafür, dass die schwache US-Wirtschaft für die Unternehmen an Prominenz verliere und dass sie die Kreditmarktkrise nur wenig beeindrucke.

Wie lebendig das industrielle Herz der deutschen Wirtschaft schlägt, hat das erste Quartal gezeigt, als eine nach wie vor ausgeprägte Investitionstätigkeit das Wirtschaftswachstum trug. Die Handelsblatt-Umfrage signalisiert, dass dieser Trend anhalten dürfte: In den kommenden zwölf Monaten will knapp ein Drittel der im Mai befragten Manager seine Investitionen erhöhen, weitere 62 Prozent wollen sie konstant halten.

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