Repräsentative Umfrage unter 804 Führungskräften
Top-Manager geben Regierung und Union schlechtere Noten

Deutsche Führungskräfte sind im Mai sowohl mit der Leistung der Regierung als auch der CDU/CSU-Opposition unzufriedener als noch im April.

DÜSSELDORF. Das ist das Ergebnis des aktuellen Handelsblatt Business-Monitors, einer monatlich wiederkehrenden repräsentativen Befragung deutscher Top-Manager im Auftrag des Handelsblatts sowie der Unternehmensberatung Droege & Comp.

Die Top-Manager geben Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) nur noch die Durchschnittsnote 3,9 nach 3,8 im April. Die Skala reicht von 1 ("sehr gut"), bis 5 ("sehr schlecht"). Die rot-grüne Bundesregierung fällt auf 4,0 von 3,8. Die schlechteste Note bekommt Finanzminister Hans Eichel mit 4,2 nach 4,1. Außenminister Joschka Fischer erhält mit Note 3,3 nach 3,1 im April die schlechteste Note seit Start seiner Zeitreihe im Business-Monitor im Mai 1999.

Wolfgang Clement büßte ebenfalls an Popularität ein und wird nur noch mit 3,3 nach 3,0 im April benotet. Auch mit der Arbeit der CDU/CSU-Opposition sind die Top-Manager unzufriedener geworden: Die Benotung sackte auf 3,5 von 3,3. Auch CDU-Chefin Angela Merkel bekommt das zu spüren: Sie erreicht nur noch 3,3 nach 3,1 Unverändert verharrt die Bewertung der FDP-Oppostion bei Note 3,9, Partei-Chef Guido Westerwelle stagniert bei 4,0 Für die Panel-Welle Mai hat das Hamburger Psephos Institut für Wahlforschung und Sozialwissenschaften vom 5. bis zum 19. Mai 804 Führungskräfte telefonisch befragt.

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