Wwachsender Konjunktur-Optimismus
Ende der Talfahrt bei Investitionen in Sicht

In den deutschen Unternehmen zeichnet sich ein Ende der Eiszeit bei den Investitionen ab. Wie der Handelsblatt Business-Monitor - eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Psephos unter mehr als 800 Top-Managern im Auftrag des Handelsblatts -zeigt, ist das Investitionsklima im September zum vierten Mal in Folge gestiegen.

HB DÜSSELDORF. Der Anteil der Unternehmen, die in den nächsten zwölf Monaten ihre Investitionen zurückfahren wollen, ist so niedrig wie seit Mai 2001 nicht mehr. Im Vergleich zum August sank er von 29 auf 23 %. Wie im Juli plant knapp jedes fünfte Unternehmen, seine Investitionen zu erhöhen.

In der schwindenden Investitionszurückhaltung spiegelt sich der wachsende Konjunktur-Optimismus der Top-Manager wider: Inzwischen halten drei von vier Befragten (72 %) einen Aufschwung in Deutschland im kommenden Jahr für möglich – im Juni waren es nur 63 %. Auffällig ist, dass die Führungskräfte sowohl für die Weltwirtschaft als auch für die Geschäftsaussichten ihres eigenen Unternehmens optimistischer sind als für Deutschland insgesamt. Am deutschen Arbeitsmarkt könnte der erwartete Aufschwung im kommenden Jahr allerdings spurlos vorüberziehen. Der Anteil der Top-Manager, die in den kommenden zwölf Monaten ihre Belegschaft verkleinern wollen, stieg wieder leicht auf 40 % von zuvor 39 %. Nur noch 13 % nach 14 % der Führungskräfte planen dagegen, mehr Personal einzustellen.

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