Selbst im deutschsprachigen Raum spielen deutsche BWL-Fakultäten nicht in den höchsten Ligen mit. Gegen Hochschulen aus der Schweiz und aus Österreich haben sie das Nachsehen. Nur bei den Privat-Unis gibt es Lichtblicke.

Kommentare

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  • Das ganze Ranking ist absurd, wenn man bedenkt das die Uni St. Gallen (HSG) letztes Jahr zwei "Star" Professoren aus den USA angestellt hat, die nur "part-time" an der HSG sind. Genauer gesagt kommen die beiden Professoren nur für wenige Wochen im Jahr in die Schweiz und unterrichten Doktoranden. Studenten auf Bachelor- oder Masterstufe werden diese "Stars" nie sehen. Der eigentliche Grund diese "Stars" anzustellen war u.a. das HB Ranking, für das natürlich alle Publikationen der "Star" Professoren voll zählen. Bedeutet dies, dass bald auch andere Unis in Deutschland ihre "Website" mit "U.S. Stars" erweitern, die "normale" Studenten aber nie zu sehen bekommen?

  • Es ist ja nicht nur BWL. Im angelsächsischen Hochschulränking fallen die deutschen doch auch immer weiter zurück. So in Richtung dritte Welt.
    Man fragt sich, warum die Absolventen der supertollen Eliteuniversitäten Oxford, INSEAD etc etc etc
    bei der Führung von Wirtschaftsunternehmen nichts gebacken bekommen. Die deutschen Tölpel exportieren mehr Hochtechnologie als F und GB zusammen.

  • @in-von-d: das ist nicht richtig, schauen Sie sich doch mal REPEC oder andere Rankings an. Die deutschen Wissenschaftler holen immer mehr auf, ob BWL, VWL etc.

  • Ich bin selbst bwler, aber eine Wissenschaft habe ich in dieser Disziplin noch nie gesehen. Ebenso wenig wie in Vwl. Beide sind eher eine Mischung aus (Massen-)Psychologie und Mathematik, wobei meiner Ansicht nach, die Psychologie viel zu kurz kommt und die Mathematik einen immer größeren Stellenwert einnimmt. Insbesondere die Bwl gibt einen eher handwerliche Fähigkeiten mit auf den weiteren Lebensweg. Bwl Professoren sollten sich daher lieber als Lehrmeister verstehen und nicht als Weltversteher. Aus diesem Grund finde ich wissenschaftliche Publikationen von Bwlern einfach nur grotesk.

  • Wie kann es sein, dass die TU München 23 Professoren für BWL hat. Das kann laut Seite der TUM nicht stimmen. Meines Erachtens hat das Handelsblatt hier eine Reihe von Zweitmitgliedern gezählt, unter anderem Helmut Krcmar, der in der Fakultät für Informatik angesiedelt (laut HB Personenranking zweitstärkster Forscher der TUM) ist. Laut Brief des Handelsblatts an die Fakultäten sollten aber nur Erstmitglieder einbezogen werden. So werden Äpfel mit Birnen verglichen. Andere Uni hätten sicher auch gerne Ihre Zweitglieder aus Informatik, Ing.wiss. etc. einbezogen.

  • add: ach und bitte liebe deutsche Profs macht eure Vorlesungen vielleicht auch mal in Arabisch.

    Dieses Mittelalter Denken jenseits des Mittelmeers ist einfach nicht mehr zu ertragen.

  • Die Lösung lautet - es besteht die Notwendigkeit einer Online Uni!! Dann wird die Lehre transparent und zugänglich für jedermann. Es entsteht seit Humboldt die größte disruptive Innovation in der Lehrgeschichte. Mythen werden entkräftet und die Innovation beschleunigt. Schade nur dass seit dem 2. Weltkrieg, Amiland mal wieder voraus ist.

  • So schlecht können die deutschen Unis ja dann doch nicht sein. Deutschland gehört noch immer zu den wichtigsten und erfolgreichen Wirtschaftsnationen.

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