Case-Shiller-Index
US-Immobilienpreise brechen ein

Die Immobilienkrise in den USA hält an: Ein wichtiger Index zur Entwicklung der Preise von US-Immobilien ist im Januar um 11,4 Prozent gefallen. Das stellt den stärksten Einbruch des Index' seit dessen Auflage im Jahr 1987 dar.

HB NEW YORK. Der von Standard & Poor's/Case-Shiller verwaltete Index zeichnet die Preisentwicklung von Wohnhäusern im Einzugsgebiet der zehn wichtigsten amerikanischen Großstädte nach. Der entsprechende Wert für die 20 bedeutendsten Städte fiel im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 10,7 Prozent, wie das Unternehmen am Dienstag in New York mitteilte.

Damit sind beide Werte zum ersten Mal zweistellig gefallen. „Hauspreise fallen weiter, verlangsamen sich und erreichen landesweit Rekord-Tiefststände“, sagte David Blitzer von Standard & Poor's zu der Entwicklung.

Am Montag hatten Neuigkeiten vom krisengeschüttelten US-Immobilienmarkt seit langem erstmals wieder die Börse erfreut: Nach Angaben der National Association of Realtors war die Zahl der verkauften Häuser im Februar um 2,9 Prozent gestiegen - der erste Anstieg seit sechs Monaten.

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