Konjunktur
China und EU sprechen über Textilimporte

dpa-afx SCHANGHAI. EU-Handelskommissar Peter Mandelson und der chinesische Handelsminister Bo Xilai haben am Freitag Gespräche über eine Drosselung der Textilimporte in die Länder der Europäischen Union geführt. Mandelson sagte in Schanghai, die EU werde Restriktionen für die Ausfuhren von T-Shirts und Leinengarn verhängen, wenn China nicht bis zum Samstag zustimme, seine Exporte herunterzufahren.

Vor seiner Abreise hatte Mandelson in Brüssel angekündigt, er werde einen letzten Versuch unternehmen, eine beiderseitig akzeptable Lösung zur Eindämmung von Chinas rasant gestiegenen Exporten in die EU zu finden. Auch mit den USA gibt es Streit um die chinesischen Textilexporte.

Bo hatte vor den Gesprächen gesagt, "wir werden diese Angelegenheit in Übereinstimmung mit den Regeln der Welthandelsorganisation (WTO) behandeln und gleichzeitig die Rechte der chinesischen Textilhersteller in den Verhandlungen mit den USA und der EU berücksichtigen".

Der Wert der strittigen Textilexporte macht nach chinesischen Medienberichten weniger als ein Prozent des bilateralen Handelsvolumens Chinas mit den USA und der EU aus. Vergangene Woche waren Gespräche zwischen den USA und China über den Streit gescheitert.

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