Conference-Board-Daten
US-Konjunkturbarometer fällt überaschend deutlich

Das US-Konjunkturbarometer ist im August vor allem durch ein schwächeres Verbrauchervertrauen stärker als erwartet gesunken. Der Index, der auf zehn wichtigen US-Wirtschaftsdaten beruht, fiel um 0,6 Prozent und damit so stark wie seit sechs Monaten nicht mehr.

HB NEW YORK. Das teilte das Conference Bord, ein Institut der Privatwirtschaft, am Donnerstag in New York mit. Ökonomen hatten mit einem Minus von lediglich 0,4 Prozent gerechnet. Im Vormonat war das Barometer nach revidierten Angaben noch um 0,7 Prozent gestiegen. Der Index gibt Aufschluss über die Wirtschaftsentwicklung in den USA über die nächsten drei bis sechs Monaten.

Neben dem schwächeren Vertrauen der Konsumenten drückten den Angaben zufolge vor allem die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt und an den Börsen auf den Index. Mit nur einer einzigen Ausnahme hätten sich alle seine Bestandteile im August negativ entwickelt.

Unter dem Druck der US-Hypothekenkrise und um eine mögliche Rezession abzuwenden, hatte die US-Notenbank (Fed) am Dienstag ihren Leitzins überraschend deutlich gesenkt. Der Schritt hatte unmittelbar danach an den Weltbörsen ein Kursfeuerwerk ausgelöst. „Die Zinssenkung wird eine Verlangsamung des Wachstums nicht verhindern, aber der Schritt wird helfen, sie abzufedern und ein Abgleiten in die Rezession aufzuhalten“, sagte US-Chefökonom des Analyseinstituts Global Insight, Nigel Gault.

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