Conference Bord
US-Konjunkturbarometer ist gestiegen

Der Index der zehn wichtigen US-Wirtschaftsdaten legte im Juli um 0,4 Prozent zu, wie das Conference Bord, ein Institut der Privatwirtschaft, am Montag in New York mitteilte. Im Vormonat war das US-Konjunkturbarometer noch um 0,3 Prozent gesunken.

HB WASHINGTON/NEW YORK. Der jüngste Zuwachs ist den Angaben zufolge vor allem einem stärkeren Verbrauchervertrauen und Gewinnen an den Aktienmärkten zu verdanken, die im August als Folge der Krise am US-Hypothekenkreditmarkt freilich starke Abschläge hinnehmen müssten.

„Wir erwarten für die zweite Jahreshälfte ein recht schwaches Wachstum“, sagte James O'Sullivan, Ökonom bei UBS Securities, der Fachagentur Bloomberg. „Da sind zum einen die Folgen der Rezession im Immobiliensektor. Zudem haben die Turbulenzen auf den Finanzmärkten die Wahrscheinlichkeit für ein schwaches Wachstum erhöht.“ Es sei mit weiteren Zinssenkungen durch die US-Notenbank zu rechnen.

Die Währungshüter in Washington hatten am 17. August den Diskontsatz gesenkt und anklingen lassen, dass sie zu weiteren Schritten bereit seien, um Schaden von der Wirtschaft abzuwenden. Zwar sei weiterhin von einem moderaten Wachstumstempo auszugehen. Jedoch seien die Risiken für die Konjunktur „zusehends“ gestiegen.

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