Daten dämpfen Konjunktursorgen
US-Eigenheim-Verkäufe steigen unerwartet deutlich

Der Verkauf von Eigenheimen in den USA hat im August einen unerwartet kräftigen Schub erhalten.

HB WASHINGTON. Die Zahl verkaufter Eigenheime habe im Vergleich zum Vormonat um 4,1 Prozent auf annualisiert 1,050 Millionen zugelegt, teilte das Handelsministerium am Mittwoch in Washington mit. Damit wurde nach drei rückläufigen Monaten erstmals ein Anstieg registriert. Ökonomen hatten im Durchschnitt mit einem Rückgang von 2,5 Prozent gerechnet. Im Juli hatte die Zahl nach revidierten Berechnungen um 7,5 Prozent abgenommen - der tiefste Wert seit über drei Jahren.

Der Boom am US-Immobilienmarkt war in den vergangenen Jahren der wichtigste Antrieb für die US-Konjunktur. Zuletzt wuchsen aber die Sorgen, die Hauspreise seien mittlerweile übertrieben hoch, könnten abstürzen und dabei die gesamte US-Wirtschaft in Mitleidenschaft ziehen. Die unerwartet hohe Nachfrage nach Eigenheimen gab den Investoren neuen Mut: Die Aktienkurse und der Dollar legten nach den Daten deutlich zu.

Beobachter sagten, die Neubauverkäufe dürften durch die sinkenden Häuserpreise einen Schub erhalten haben. Der Durchschnittspreis für ein neues Haus sank im August auf 304 400 Dollar, während im Vormonat der Preis bei 314 200 Dollar gelegen hatte. Allerdings liegt der Preis damit immer noch deutlich über dem Vorjahreswert von 295 000 Dollar.

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