Deutsche Außenhandelsstatistik
Frankreich bleibt Deutschlands Handelspartner Nummer Eins

Das Interesse an deutschen Produkten in Frankreich ist ungebrochen. Auch 2006 war das deutsche Nachbarland der größte Abnehmer von deutschen Exporten. Und das beruht auf Gegenseitigkeit: Auch in der deutschen Importstatistik hat Frankreich nach wie vor einen wichtigen Platz.

HB BERLIN. In das Nachbarland wurden Waren im Wert von 86,1 Mrd. Euro geliefert, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte. Das entspricht einem Anteil von 9,6 Prozent an den gesamten Ausfuhren. Platz zwei nehmen weiterhin die Vereinigten Staaten mit 78 Mrd. Euro ein, gefolgt von Großbritannien mit 65,3 Mrd. Euro.

Unter den 15 wichtigsten Ausfuhrländer finden sich elf EU-Mitglieder wieder. Das Boomland China kommt mit 27,5 Mrd. Euro auf Rang elf der größten Abnehmer. Die Rangliste blieb gegenüber 2005 weitgehend unverändert. Erst auf Rang zwölf gab es eine Änderung, weil Russland die Tschechische Republik auf den 13. Rang verwies. Deutschland wurde 2006 vor allem dank der starken Nachfrage nach Maschinen, Anlagen und Fahrzeugen „Made in Germany“ zum vierten Mal in Folge Exportweltmeister. Die Ausfuhren erreichten mit 896 Mrd. Euro ein neues Rekordniveau und übertrafen erstmals die Grenze von einer Billion Dollar.

Auch bei den Importen blieb Frankreich wichtigster Handelspartner. Deutschland bezog Waren im Wert von 63,5 Mrd. Euro aus dem Nachbarstaat. Platz zwei verteidigten die Niederlande mit 60,5 Mrd. Euro. China rückte mit 48,8 Mrd. Euro auf Rang drei vor und verdrängte die Vereinigten Staaten, die mit 48,5 Mrd. Euro auf dem vierten Platz folgten.

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