Deutsche-Bank-Chefvolkswirt
"Draghi ist ein hervorragender Kandidat"

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank Thomas Mayer spricht im Interview über die Wahl Mario Draghis zum neuen Präsidenten der Europäischen Zentralbank. Seiner Meinung nach ist die Angst der Deutschen unbegründet.
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DüsseldorfHandelsblatt: Herr Mayer Euro-Finanzminister wollen den Italiener Mario Draghi als neuen EZB-Präsidenten. Was bedeutet das für die Stabilitätskultur in Europa?

Thomas Mayer: Eigentlich nur Gutes. Ich halte Mario Draghi für einen hervorragenden Kandidaten. Er ist ein ausgezeichneter Notenbanker und verfügt über internationale Erfahrungen – sowohl in der Welt der Noten- als auch der Geschäftsbanken. Als Vorsitzender des Financial Stability Board, das neue globale Finanzmarktregeln entwickelt, kennt er sich wie kaum ein Zweiter im internationalen Bankensystem aus.

Ein Vertreter aus einem traditionell hochverschuldeten Land – ist das nicht gerade auf dem Höhepunkt der Euro-Schuldenkrise ein fatales Signal, vor allem für die zunehmend eurokritischen Deutschen?

Nein, das Gegenteil ist der Fall. Die Angst der Deutschen vor einem Italiener ist völlig unbegründet. Gerade italienische Notenbanker sind aufgrund ihres ständigen Kampfes gegen Rom besonders geübt darin, gegen den Widerstand der Politik stabilitätsorientierte Politik durchzusetzen.

Draghi arbeitete in den Jahren 2002 bis 2005 für die US-Bank Goldman Sachs, die Griechenland geholfen haben soll, die Schuldenstatistiken zu schönen. Ist das auch kein Problem?

Ich denke, Draghi konnte glaubhaft versichern, dass er in die Swap-Geschäfte, die Goldman Sachs mit Griechenland abgeschlossen hatte, nicht involviert war.

Draghi übernimmt die EZB-Spitze in schwierigen Zeiten. Sie spielt Feuerwehr für die Politik, indem sie Staatsanleihen am Markt aufkauft. Mit dieser indirekten Finanzierung von Staatshaushalten hat die EZB ein Tabu gebrochen. Muss man sich um die Unabhängigkeit der Institution sorgen?

Die Summe der aufgekauften Staatsanleihen – mittlerweile sind es 76 Milliarden Euro – klingt dramatisch, ist im Verhältnis zur EZB-Bilanzsumme aber doch eher gering. Und was die Unabhängigkeit der EZB angeht: Die jüngste Zinserhöhung von Trichet war ein klares Signal der Unabhängigkeit. Es gehört Mut dazu, im jetzigen fragilen Umfeld die Zinsen zu erhöhen. Die Botschaft ist klar: Wir nehmen unser Inflationsziel ernst. Das ist die richtige Richtung. Auch Draghi betont das immer wieder.

Kommentare zu " Deutsche-Bank-Chefvolkswirt: "Draghi ist ein hervorragender Kandidat""

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  • Dracula wird Deutschland aussaugen!

  • Bankster unter sich?

    Sind Politiker, Konzern- und Medienbosse nur Marionetten der globalen Hochfinanz?

    Werden in den Medien absichtlich die falschen Fragen gestellt???

    Sind die privaten Konzernmedien da um uns zu informieren oder um uns abzulenken und
    eine bestimmte Meinung einzutrichtern?

    Wem gehören eigentlich weltweit die Medien AGs???

    Wer die Information kontrolliert, kontrolliert alles!!!


    Wer die Grundursache unserer Probleme verstehen will sollte unser Schuldpapiergeldsystem analysieren.

    Wie entsteht Geld?

    Schaffen die Banken Schuldgeld aus dem nichts???

    Hat der Staat den Geschäftsbanken das Monopol der unendlichen Geldschöpfung erteilt?

    Spielt es eine Rolle was die Welt kosten, wenn Banken unendliche viel Geld aus dem nichts schöpfen können?

    Gehört die Welt ( Medienkonzerne, Energiekonzerne, Lebensmittelkonzerne, Pharmakonzerne, etc. ) den Banken?

    Welches Problem entsteht, wenn die Geldmenge verzinst wird und es keine neuen Schuldner gibt die die Zinsen zahlen?

    Ist die weltweite Verschuldung Systembedingt?

    Werden die Bürger vom Staat und den Banken ausgebeutet?


    Wer wissen will in was für einer manipulierten Scheinwelt wir leben, sollte folgende Bücher lesen:


    1.) "Der Nebel um das Geld" Zinsproblematik - Währungssysteme - Wirtschaftskrisen.
    von Bernd Senf

    2.) "Brot und Spiele" Schadlos durch die Wirtschaftskrise von Andreas Popp

    2. ) "Das Matrix Syndrom" Die systematische Manipulation der Menschen durch die "Macht"
    von Andreas Popp


    Oder folgende Filme sehen:

    1.) http://video.google.com/videoplay?docid=6433985877267580603#

    2.) http://www.youtube.com/watch?v=fXIE_lUPyrU&playnext=1&list=PL334B536FF28194DC

  • Es ist irrelevant ob Draghi persönlich in diese griechischen Betrugsgeschäfte involviert war, die Goldman Sachs zu Lasten Europas eignefädelt hat. Es ist für seine Disqualifikation völlig hinreichend, dass er zu dieser Zeit an verantwortlicher Position in der Bank beschäftigt war.

    Zudem, man lese genau: er sagt nicht, dass er von diesen Geschäften nichts wusste. Nur, dass er (angeblich) nicht beteiligt war. Warum fällt das niemandem auf?

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