Konjunktur
Deutsche Jahresinflationsrate steigt im Mai auf 1,7 Prozent

dpa-afx WIESBADEN. Teures Öl und gestiegene Kosten für Pauschalreisen haben den Preisauftrieb in Deutschland im Mai verstärkt. Die Jahresinflationsrate sei endgültigen Berechnungen zufolge auf 1,7 Prozent von 1,6 Prozent im April gestiegen, teilte das Statistische Bundesamt am Donnerstag mit. Zum Vormonat erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,3 Prozent. Damit wurden die Ergebnisse der Erstschätzung bestätigt.

Preistreiber waren erneut die Mineralölprodukte. Leichtes Heizöl verteuerte sich um 20,9 Prozent zum Vorjahr, Kraftstoffe um 1,2 Prozent. Auch Pauschalreisen kosteten deutlich mehr. Hier lag die Jahresteuerungsrate bei 7,8 Prozent. Auch die Erhöhung der Tabaksteuer und der Kfz-Steuer wirkten preistreibend.

Der für europäische Vergleichszwecke berechnete harmonisierte Verbraucherpreisindex stieg den Angaben zufolge um revidiert 1,4 (Erstschätzung: 1,5) Prozent zum Vorjahr und um 0,2 (0,3) Prozent zum April. Damit blieb die Jahresinflationsrate unter der Marke von zwei Prozent, bis zu der nach Definition der Europäischen Zentralbank Preisstabilität herrscht.

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