Deutscher Arbeitsmarkt stagniert
„Unternehmen wollen nur vereinzelt mehr Personal“

Die Konjunkturschwäche tut dem deutschen Arbeitsmarkt zwar nicht weh, aber die Industrie wägt Neueinstellungen bereits genau ab. Das Ifo-Beschäftigungsbarometer ist auf dem tiefsten Stand seit Sommer 2013.
  • 0

DüsseldorfDer deutsche Arbeitsmarkt scheint die Konjunkturschwäche zwar auszuhalten, doch der Beschäftigungszuwachs wird zum Jahreswechsel deutlich schwächer. „Die Unternehmen wollen nur noch vereinzelt mehr Personal einstellen“, sagt Ifo-Experte Klaus Wohlrabe, der monatlich exklusiv für das Handelsblatt das Beschäftigungsbarometer berechnet. Im November fiel der Index um 1,5 auf 105,4 Zähler und damit auf den tiefsten Stand seit Sommer 2013.

„Im Moment besteht nur eine geringe positive Beschäftigungsdynamik“, analysierte Wohlrabe die repräsentative Umfrage unter 9.500 Betrieben. Vor allem in der Industrie deute „nichts auf einen Beschäftigungsaufbau hin“. An diesem Donnerstag wird die Bundesagentur für Arbeit über die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt im November informieren. Bankvolkswirte erwarten im Schnitt eine annähernd unveränderte saisonbereinigte Arbeitslosigkeit von knapp 2,9 Millionen Personen.

Kommentare zu " Deutscher Arbeitsmarkt stagniert: „Unternehmen wollen nur vereinzelt mehr Personal“"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%