Deutsches Institut für Wirtschaft
DIW-Chef Zimmermann in der Zwickmühle

Das Deutsche Institut für Wirtschaft (DIW) gehörte einmal zu den ersten Wissenschaftsadressen in Sachen Industrie. Doch DIW-Chef Zimmermann stolpert von einer Panne zur nächsten. Außerdem muss er noch Fördergelder an den Bund zurückzahlen. Am Donnerstag muss sich Zimmermann peinlichen Fragen des Kuratoriums stellen.
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DüsseldorfProfessor Klaus Felix Zimmermann ist ein vielbeschäftigter Mann: So ist er Direktor des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA), Verwaltungsratsvorsitzender des Washingtoner Forschungsinstituts DIW DC und Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin.

Und bei all diesen Posten hat er jetzt wohl den Überblick verloren: Aus Zimmermanns Forschungsportfolio kamen zwei Thesen, die so gar nicht zueinander passen wollen: Das DIW in Berlin kam zu der Erkenntnis, dass es gar keinen Fachkräftemangel in Deutschland gebe, während das IZA in Bonn angesichts des Fachkräftemangels eine gezielte Zuwanderungspolitik forderte. Während schon die Vorabmeldungen im Internet verbreitet wurden, musste die Schlussredaktion im DIW noch rasch versuchen, Dinge passend zu machen, die überhaupt nicht zueinander passten.

Für diese Vielstimmigkeit muss der 57-jährige Institutsleiter heute dem DIW-Kuratorium Rede und Antwort stehen. Denn es ist nicht die erste Auffälligkeit, zu der es unter seiner Führung gekommen ist. Die Folge: Wissenschaftlich ist die größte deutsche Ökonomen-Denkfabrik keine erste Adresse mehr.

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