DIHK-Konjunkturumfrage
Firmen bleiben optimistisch

Die deutsche Wirtschaft lässt sich von den Turbulenzen auf den weltweiten Finanzmärkten und den Sorgen um die US-Wirtschaft nicht beeindrucken. Investitionen und Export treiben laut DIHK auch 2008 die Konjunktur.

DÜSSELDORF. Das ergibt sich aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die sich auf die Antworten von 26 000 Unternehmen stützt. Die Exporterwartungen sowie die Investitions- und Beschäftigungspläne der Unternehmen sind so optimistisch, dass der Verband 2008 zwei Prozent Wirtschaftswachstum für möglich hält.

Damit untermauert die Umfrage die jüngsten Ergebnisse des Handelsblatt Business-Monitors, einer Umfrage dieser Zeitung unter deutschen Top-Managern. 44 Prozent der vom DIHK befragten Unternehmen erwarten, dass die Exporte in den kommenden zwölf Monaten höher ausfallen als noch im Herbst eingeschätzt. Weitere 48 Prozent rechnen mit gleichbleibend hohen Exporten. 21. Prozent planen zusätzliche Einstellungen und 28 Prozent höhere Investitionsausgaben.

Die Umfrage spricht dafür, dass das schwache Schlussquartal 2007 nur eine kurze Schwächephase gewesen sein dürfte. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) war um 0,3 Prozent im Vorquartalsvergleich gestiegen und damit deutlich schwächer als mit 0,7 Prozent im dritten Quartal. Auch in Frankreich schwächte sich das Wachstum im Quartalsvergleich ab – von 0,8 auf 0,3 Prozent.

In der gesamten Euro-Zone stieg das BIP um 0,4 Prozent und damit etwas schneller als erwartet. Spanien überraschte mit einer Beschleunigung auf 0,8 Prozent BIP-Zuwachs – trotz der Abkühlung am Immobilienmarkt. Das stärkste Quartalswachstum verzeichneten die Niederlande mit 1,2 Prozent. Deutliche BIP-Anstiege gab es ferner in Österreich, Griechenland und Portugal mit jeweils 0,7 Prozent. Bei den Wachstumsaussichten überwiegen nach Einschätzung der EZB inzwischen allerdings die Abwärtsrisiken, wie sie heute in ihrem Februar-Bericht schreibt.

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