DIHK-Report
Dienstleister optimistisch wie seit 13 Jahren nicht mehr

Die Unternehmen der Dienstleistungsbranche bewerten ihre aktuelle Geschäftssituation so gut wie seit 13 Jahren nicht mehr. Das ist das Ergebnis des Dienstleistungsreports des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) für den Herbst 2006, der dem Handelsblatt vorliegt.

HB BERLIN. Die Gründe für den Optimismus haben ihre Wurzel in den anhaltenden Exporterfolgen der deutschen Industrieunternehmen: Im Sog dieser Entwicklung machen viele Serviceanbieter zurzeit gute Geschäfte. Aber auch die beachtlich gestiegene Investitionstätigkeit von deutschen Unternehmen macht Service- und Beratungsleistungen notwendig. Dadurch wird die Geschäftslage des gesamten Dienstleistungssektors positiv beeinflusst.

Nach und nach schlägt sich die positive Entwicklung auch am Jobmarkt für Dienstleistungen nieder. Die Dienstleistungsunternehmen werden der Umfrage zufolge auch im nächsten Jahr zusätzliche Arbeitsplätze schaffen. In der Herbstumfrage haben sich die Einstellungsabsichten weiter erhöht, allerdings etwas verhaltener als noch im Frühjahr dieses Jahres. Auf Basis der insgesamt positiven Beschäftigungspläne der Unternehmen rechnet der DIHK mit einem Plus von über 200 000 Arbeitsplätzen im Dienstleistungssektor im nächsten Jahr. Allerdings: Ohne die steuerlichen Mehrbelastungen hätten im Servicesektor auch gut und gerne mehr als 300 000 neue Jobs entstehen können, heißt es in der DIHK-Studie.

Der DIHK-Dienstleistungsreport beruht auf einer Umfrage bei den 81 Industrie- und Handelskammern in Deutschland. In diesem Herbst haben die Kammern rund 10 000 Unternehmensantworten aus dem Bereich der Dienstleistungen – ohne Handel – ausgewertet. Die Unternehmen beurteilten ihre gegenwärtige Geschäftslage und gaben ihre Einschätzung für die kommenden zwölf Monate ab.

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