DIHK-Umfrage
Firmen massiv verunsichert durch Politik

Eine Erhebung unter 28.000 deutschen Unternehmen zeigt, dass diese massiv verunsichert sind.
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DüsseldorfDie deutschen Unternehmen sind massiv durch die Schuldenkrise und durch die Entwicklungen an den Finanzmärkten verunsichert. Das geht nach Informationen des Handelsblattes aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) hervor, an der sich mehr als 28.000 Unternehmen beteiligt haben. Die Umfrage wird am Mittwoch offiziell vorgestellt. Danach sehen 45 Prozent der Unternehmen die Wirtschaftspolitik als konjunkturellen Risikofaktor - das sind deutlich mehr als in den vorherigen Umfragen.

Nur in den Energie- und Rohstoffkosten sehen mit 51 Prozent noch mehr Unternehmen ein Risiko; Mehrfachnennungen waren möglich. „Diese Entwicklung belegt die aktuell besondere Verantwortung der Wirtschaftspolitik für die Konjunktur“, schreibt der DIHK in der Umfrage, die dem Handelsblatt in Auszügen vorliegt. „Sollte die Krise einiger Euroländer nicht rasch und dauerhaft tragfähig gelöst werden, oder kommt es gar über Finanzmärkte zu Ansteckungseffekten, könnte eine Dynamik nach unten ausgelöst werden“, warnt der Verband in dem Bericht.

Wie sehr die Verunsicherung steigt, lässt sich an den Ergebnissen der Umfrage ablesen: Im Frühsommer hatte mit 37 Prozent noch ein deutlich geringerer Unternehmensanteil die Wirtschaftspolitik als Risiko gesehen. Laut DIHK-Bericht hatten in den vorherigen Umfragen nie mehr als 40 Prozent in den wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ein Geschäftsrisiko gesehen. Zudem breite sich die Verunsicherung inzwischen auf alle Branchen aus, während in vorherigen Umfragen nur einzelne Sektoren in der Wirtschaftspolitik ein Risiko für die Konjunktur gesehen haben.

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  • Die plötzliche populistische Energiewende nach dem Erdbeben in Japan hat repräsentativ das Haltbarkeitsdatum und die Berechenbarkeit deutscher Politik gezeigt. Mit solchen abrupten Manövern kann kein Unternehmen eine Investionsplanung aufstellen. Milliardenwerte wurden einer Kanzlerinlaune geopfert. Solche hysterischen Entscheide sind typisch für Deutschland.

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